<?xml-model href="../../../customization/schema_einleitungen/religionsfrieden-einleitungen.rng" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?>
<tei:TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="pa000008-0125">
        
        <teiHeader>      
                <fileDesc>         
                        <titleStmt>
                                
                                <title level="a">Augsburger Reichsabschied (<date when="1530-11-19">19. November 1530</date>) - Einleitung</title>
                                <title level="s">Europäische Religionsfrieden Digital</title>
                                
                                <author role="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/aui">
                    <persName>Christopher Voigt-Goy</persName>
                </author><!-- Autor einfügen -->
                                <respStmt>
                    <resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/mrk">Mitarbeit</resp>
                    <persName>Kevin Wunsch</persName>
                    <persName>Silke Kalmer</persName>
                </respStmt>
                        </titleStmt>         
                        <editionStmt>
                                <edition>Digitale Edition gemäß <ref target="http://www.tei-c.org/">TEI P5</ref>
                </edition>
                                <funder>Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz</funder>
                <principal>Unter der Leitung von Irene Dingel und Thomas Stäcker</principal>
                        </editionStmt>         
                        <publicationStmt>
                                <publisher>
                                        <orgName ref="http://www.isni.org/0000000119314040">Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz</orgName>
                                </publisher>           
                                <distributor>
                                        <orgName ref="http://www.isni.org/0000000110101946">Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt</orgName>
                                        <idno type="ISIL">http://lobid.org/organisation/DE-17</idno>
                                </distributor>
                                <date when="2022-02-25" type="issued">2013</date>
                                <availability>
                                        <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
                                                <p xml:lang="en">This file is licensed under the terms of the Creative Commons License CC-BY 4.0 (Attribution 4.0 International)</p>
                                        </licence>
                                </availability>
                        </publicationStmt>         
                        <sourceDesc>
                <p>Born digital.</p>
            </sourceDesc>         
                </fileDesc>      
                <encodingDesc>         
                        <projectDesc>
                                <p>
                    <ref target="https://eured.de">Europäische Religionsfrieden Digital</ref>
                </p>
                        </projectDesc>
                        <classDecl>
                                <taxonomy xml:id="marcrelator">
                                        <bibl>
                        <idno type="URI">http://id.loc.gov/vocabulary/relators/</idno> MARC Code List for Relators </bibl>
                                </taxonomy>
                        </classDecl> 
                </encodingDesc>      
                <profileDesc>         
                        <langUsage>
                                <language ident="deu">Deutsch</language>
                        </langUsage> 
                </profileDesc>      
                <!--<revisionDesc><change/></revisionDesc>-->      
        </teiHeader>
        <text>
                <body>
                        
                        <!-- Beginn der gesamten Einleitung -->
                        
                        
                        <head>Augsburger Reichsabschied (19. November 1530) - Einleitung</head>
                        
                        <!-- Beginn Kapitel "1. Historischer Kontext" -->
                        
                        <div type="chapter" n="1">
                                <head>Historischer Kontext</head>
                                
                                <div type="section" n="1">
                                        <head type="sub">Ausgangslage</head>
                                        <p>Der <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1529">Speyerer Reichstag 1529</rs> hatte die Reichsstände in zwei religionspolitisch gegensätzliche Lager gespalten:<note type="annotation">Vgl. die <ref type="einleitung" target="0103#einleitung_4">Einleitung</ref> zum <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1529">Speyerer Reichstag 1529</rs>.</note> Die altgläubigen Reichsstände und der Stellvertreter des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs>, <rs type="person" ref="#ferdinand_i">Ferdinand I.</rs>, hatten im Reichsabschied mit ihrer Mehrheit die <q>
                            <ref type="quelle" target="0110#verantwortungsformel_abschied">Verantwortungsformel</ref>
                        </q> des <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1526">Speyerer Reichsabschieds von 1526</rs> aufgehoben
                                                und durch eine Reihe von Bestimmungen ersetzt, welche die weitere Ausbreitung der Reformation eindämmen bzw. rückgängig machen sollten und die Durchsetzung des <rs type="event" ref="#wormser_edikt">Wormser Edikts von 1521</rs> zum Ziel hatten. Hiergegen hatten die reformatorisch gesinnten Reichsstände eine <q>
                            <rs type="event" ref="#protestation_speyer">Protestation</rs>
                        </q> verfasst, 
                                                welche die Gültigkeit eines Mehrheitsbeschlusses in Religionsfragen grundsätzlich in Frage stellte. Eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen altgläubigen und protestierenden Reichsständen wurde allerdings noch einmal abgewendet. Im Nachgang des Reichstags intensivierten die protestierenden Stände 
                                                ihre Bemühungen um militärische Bündnisse, welche sie vor einer Reichsexekution schützen und die Reformation sichern sollten. Doch ein besonders von <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Philipp von Hessen</rs> angestrebtes Bündnis mit reformatorisch gesinnten oberdeutschen und eidgenössischen Städten, vor allem <rs type="place" ref="#strassburg">Straßburg</rs> und <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>, kam aufgrund theologischer Differenzen im Abendmahlsverständnis
                                                zwischen den an <rs type="person" ref="#zwingli_ulrich">Hyldrich Zwingli</rs> auf der einen Seite und <rs type="person" ref="#luther_martin">Martin Luther</rs> auf der anderen Seite orientierten Theologen nicht zu Stande.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#schubert_bekenntnisbildung">
                                <surname type="author">von Schubert</surname>, Bekenntnisbildung, S. 96-116</rs>; <rs type="bibl" ref="#may_marburger_religionsgespraech">
                                <surname type="author">May</surname>, Marburger Religionsgespräch</rs>.</note>
                                                Der <rs type="place" ref="#sachsen_ernestinisches">sächsische</rs> Kurfürst <rs type="person" ref="#johann_sachsen">Johann der Beständige</rs> verfolgte daraufhin eine eigene, auf theologischer Übereinstimmung in Bekenntnisfragen aufbauende Bündnispolitik.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>,Reichstag, S. 378f.</rs>, und <rs type="bibl" ref="#wolgast_theologie">
                                <surname type="author">Wolgast</surname>, Wittenberger Theologie, S. 146-153</rs>.</note>                                         
                                        </p>
                                        <p xml:id="aussenpolitik">Obwohl der noch immer in <rs type="place" ref="#spanien_koenigreich">Spanien</rs> residierende <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> über den Ausgang des <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1529">Speyerer Reichstags</rs> unzufrieden war, machte er zunächst keine Anstalten, die Reichsangelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen. 
                                                Nachdem er im <q>Frieden von <rs type="place" ref="#barcelona">Barcelona</rs>
                        </q> mit dem <rs type="person" ref="#clemens_vii">Papst Clemens VII.</rs> (<date when="1529-06-29">29. Juni 1529</date>)  und im <q>Damenfrieden von <rs type="place" ref="#cambrais">Cambrais</rs>
                        </q> mit dem <rs type="place" ref="#frankreich_koenigreich">französischen</rs> König <rs type="person" ref="#franz_i">Franz I.</rs> (<date when="1529-08-05">5. August 1529</date>) den Krieg mit der <q>Heiligen Liga von <rs type="place" ref="#cognac">Cognac</rs>
                        </q>
                                                beigelegt hatte, war <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> nach <rs type="place" ref="#italien">Italien</rs> aufgebrochen. Dort wurde er nach der Konsolidierung seiner Herrschaft über <rs type="place" ref="#neapel_koenigreich">Neapel</rs> am <date when="1530-02-24">24. Februar 1530</date> in <rs type="place" ref="#bologna">Bologna</rs> durch den <rs type="person" ref="#clemens_vii">Papst</rs> nachträglich zum Kaiser gekrönt.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohler_karl_v_biographie">
                                <surname type="author">Kohler</surname>, Karl V., S. 198-208</rs>.</note> 
                                                Während seines Italienaufenthalts wurde <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> wiederholt von seinem Bruder <rs type="person" ref="#ferdinand_i">Ferdinand I.</rs> zu persönlichem Erscheinen auf dem nächsten Reichstag gedrängt.<note type="annotation">Vgl. das ausführliche Begründungsschreiben Karls V. an seinen Bruder vom 11. Januar 1530; Text bei <rs type="bibl" ref="#kohler_quellen">
                                <surname type="editor">Kohler</surname>, Quellen, S. 146-156</rs>.</note> Hiervon erhoffte sich <rs type="person" ref="#ferdinand_i">Ferdinand I.</rs>
                                                neben einer Lösung der Religionsfrage vor allem die schnelle Organisation der von den Ständen zu leistenden <q>Türkenhilfe</q>
                        <note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#steglich_tuerkenhilfe">
                                <surname type="author">Steglich</surname>, Türkenhilfe</rs>.</note>. Denn osmanische Truppen waren schon im Spätsommer <date when="1529">1529</date> bis nach <rs type="place" ref="#wien">Wien</rs> vorgedrungen. Nach erfolgloser 
                                                Belagerung der Stadt <date from="1529-09-27" to="1529-10-14">vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529</date> war das Heer jedoch wieder in das <rs type="place" ref="#osmanisches_reich">Osmanische Reich</rs> abgezogen.
                                        </p>
                                        <p>Noch vor seiner Krönung schrieb <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> am <date when="1530-01-21">21. Januar 1530</date> den nächsten Reichstag für den <date when="1530-04-08">8. April des Jahres</date> nach <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> aus und kündigte sein persönliches Erscheinen an.<note type="annotation">Vgl. den Text der Ausschreibung bei <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_1">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1, S. (1)3-9, Nr. 1</rs>.</note> Beratungsgegenstände sollten die <q>Türkenhilfe</q>, die Behandlung der strittigen Religionsfrage 
                                                sowie weitere Angelegenheiten der Reichsverwaltung sein.<note type="annotation">Zum Reichstag wie auch seinen umfangreichen Verhandlungsgegenständen vgl. auch <rs type="bibl" ref="#krodel_law">
                                <surname type="author">Krodel</surname>, Law</rs>; <rs type="bibl" ref="#neuhaus_augsburger_reichstag">
                                <surname type="author">Neuhaus</surname>, Augsburger Reichstag</rs>.</note>
                                                Bezüglich der Religionsfrage hob er hervor, <q>alle ains yeglichen gutbeduncken: opinion und maynung zwischen uns selbs in liebe und gutigkait zuhoren; zuverstehen: und zuerwegen</q> und <q>zu ainer ainigen Christlichen warhait zubrengen und zuuergleichen</q>.<note type="annotation">
                            <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_1">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1, S. 8</rs>.</note> Seitens der refomatorisch gesinnten Stände, besonders des <rs type="place" ref="#sachsen_ernstinisches">sächsischen</rs> <rs type="person" ref="#johann_sachsen">Kurfürsten</rs>, wurde
                                                das Ausschreiben als Ausdruck kaiserlicher Milde gewertet und vermutet, dass <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> den nächsten Reichstag als die lang erwartete <q>Nationalversammlung</q> bzw. das erhoffte Konzil zur Lösung der Religionsfrage nutzen würde; Kurfürst Johann von Sachsen gab daher eine theologische Stellungnahme in Auftrag, für die neben <rs type="person" ref="#luther_martin">Martin Luther</rs> vor allem <rs type="person" ref="#melanchthon_philipp">Philipp Melanchthon</rs> verantwortlich zeichnete.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 379</rs>.</note>
                                                Auf altgläubiger Seite nährte das Ausschreiben hingegen die Erwartung, dass <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> auf dem Reichstag kraft seiner persönlichen Autorität die Durchsetzung und Exekution des <rs type="event" ref="#wormser_edikt">Wormser Edikts</rs> bewirken werde.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 379f.</rs>
                        </note>                                              
                                        </p>
                                        <p>Die Anreise des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs> nach <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> verzögerte sich deutlich; erst am <date when="1530-06-15">15. Juni 1530</date> zog <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> in die Stadt ein. Noch am selben Tag erließ er ein Verbot der reformatorischen Predigt in der Stadt und forderte die reformatorisch gesinnten Stände auf, am folgenden Tag an der anstehenden Fronleichnamsprozession teilzunehmen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_1">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1, S. 267f., Nr.93</rs>.</note> 
                                                Das Predigtverbot löste eine heftige Debatte aus, die nur dadurch beigelegt werden konnte, dass auch die altgläubige Predigt eingestellt wurde<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 381</rs>.</note>. Die kaiserliche Forderung nach der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession wurde verweigert: Die reformatorisch gesinnten Stände blieben ihr fern.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#stollberg_rilinger_kaisers">
                                <surname type="author">Stollberg-Rilinger</surname>, Des Kaisers alte Kleider, S. 111f.</rs>
                        </note> Schon vor der Reichstagseröffnung war damit die Kluft zwischen altgläubigen und
                                                reformatorisch gesinnten Ständen offen zutage getreten.
                                        </p>
                                </div>
                                <div type="section" n="2">
                                     <head type="sub">Die Verhandlungen der Religionsfrage auf dem Augsburger Reichstag</head>
                                        <p>Der sehr gut besuchte Reichstag wurde am <date when="1530-06-20">20. Juni</date> mit der Verlesung der <q>Proposition</q> offiziell eröffnet.<note type="annotation">Vgl. den Text der Proposition bei <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_1">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1, S. 295-309, Nr. 102</rs>.</note> Auf der Linie der Ausschreibung sah sie zuerst die Behandlung der <q>Türkenhilfe</q> vor, dann die der Religionsfrage und darauf die weiterer Reichsangelegenheiten.
                                                Bezüglich der Religionsfrage ging die Proposition insofern über das Ausschreiben hinaus, als der Kaiser dazu aufforderte <q>Opinion und Meinung berurter Irrung unnd zwispalt, auch mißbreuch halben</q> nun schriftlich <q>zu Teutsch und latein</q>  festzuhalten und zu übergeben.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_1">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1, S. 309</rs>.</note>
                                                 Wie schon auf den früheren Reichstagen führte die Beratung der Proposition durch die Stände am <date when="1530-06-22">22. Juni</date> dazu, dass die Reihenfolge der ersten beiden Verhandlungspunkte umgekehrt wurde.<note type="annotation">Vgl. die <ref type="einleitung" target="0103#verhandlungen">Einleitung</ref> zum <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1529">Speyerer Reichsabschied 1529</rs>.</note> Der Fürstenrat setzte daraufhin einen von altgläubigen Ständen dominierten Zwölferausschuss ein,
                                                um die Behandlung der Religionsfrage zügig voranzutreiben<note type="annotation">Dem Ausschuss gehörten an (vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 382, Anm. 122</rs>): 
                                                        Der Erzbischof von <rs type="place" ref="#salzburg_erzstift">Salzburg</rs> <rs type="person" ref="#lang_matthaeus">Matthäus Lang von Wellenburg</rs>,  Bischof <rs type="person" ref="#konrad_ii_wuerzburg">Konrad II. von Würzburg</rs>, der Bischof von <rs type="place" ref="#augsburg_hochstift">Augsburg</rs> <rs type="person" ref="#stadion_christoph">Christoph von Stadion</rs>,
                                                        der Bischof von <rs type="place" ref="#brixen_hochstift">Brixen</rs> <rs type="person" ref="#georg_brixen">Georg V. von Österreich</rs>, Vertreter des <rs type="person" ref="#wilhelm_iii_strassburg">Bischofs</rs> von <rs type="place" ref="#strassburg_hochstift">Straßburg</rs> und des <rs type="person" ref="#balthasar_hildesheim">Bischofs</rs> von <rs type="place" ref="#konstanz_hochstift">Konstanz</rs>, <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Wilhelm IV. von Bayern</rs>,
                                                        <rs type="person" ref="#georg_sachsen">Georg von Sachsen</rs>,  <rs type="person" ref="#ernst_luenburg">Ernst III. von Braunschweig-Lüneburg</rs>, <rs type="person" ref="#georg_brandenburg">Georg von Brandenburg-Ansbach</rs> sowie Vertreter <rs type="person" ref="#johann_iii_juelich-kleve-berg">Jülichs</rs> und des Pfalzgrafen <rs type="person" ref="#friedrich_ii_pfalz">Friedrich II.</rs>   
                                                </note>, womit die Verhandlungen begannen.<note type="annotation">Ausführlich dazu mit weiterer Literatur <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 381-394</rs>. Knappe Übersicht bei <rs type="bibl" ref="#hartmann_reichstage">
                                <surname type="author">Hartmann</surname>, Reichstage, S. 61-65</rs>. Vgl. auch <rs type="bibl" ref="#schneider_ius">
                                <surname type="author">Schneider</surname>, Ius, S. 99-104</rs>.</note>
                                         </p>
                                        <p> Noch am <date when="1530-06-20">Tag</date> der Propositionsverlesung hatten sich Abgeordnete <rs type="place" ref="#sachsen_ernestinisches">Kursachsens</rs>, <rs type="place" ref="#hessen_landgrafschaft">Hessens</rs>, <rs type="place" ref="#brandenburg_ansbach_fuerstentum">Brandenburg-Ansbachs</rs>, der Herzöge von <rs type="place" ref="#braunschweig_lueneburg_herzogtum">Braunschweig-Lüneburg</rs> und der Stadt <rs type="place" ref="#nuernberg">Nürnberg</rs> getroffen, um die Abfassung eines gemeinsamen Bekenntnisses in die Wege zu leiten.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#dingel_ua_bekenntnisschriften">
                                <surname type="editor">Dingel u.a.</surname>, Bekenntnisschriften, S. 69</rs>.</note> Diese Aufgabe fiel im Wesentlichen dem
                                                in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> anwesenden <rs type="person" ref="#melanchthon_philipp">Melanchthon</rs> zu, der sich über Boten mit <rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> über den entstehenden Text der <q>Confessio Augustana</q> verständigte, welcher aufgrund der auf ihm lastenden Reichsacht auf der <rs type="place" ref="#coburg_veste">Veste Coburg</rs> verblieben war. Die oberdeutschen Städte <rs type="place" ref="#strassburg">Straßburg</rs>, <rs type="place" ref="#konstanz">Konstanz</rs>, <rs type="place" ref="#lindau">Lindau</rs> und <rs type="place" ref="#memmingen">Memmingen</rs> willigten in
                                                 einen Entwurf dieses Bekenntnisses, das ihnen durch <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Philipp von Hessen</rs> zugespielt wurde, nicht ein. Stattdessen ließen sie durch die nach <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> gereisten Theologen <rs type="person" ref="#bucer_martin">Martin Bucer</rs> und <rs type="person" ref="#capito_wolfgang">Wolfgang Capito</rs> ein auf dem vorliegenden Entwurf fußendes eigenes Bekenntnis, die <q>Confessio Tetrapolitana</q>, verfertigen.<note type="annotation">Vgl. zum Entstehungskontext und zum Bekenntnistext <rs type="bibl" ref="#bucer_deutsche_schriften_3">
                                <surname type="author">Bucer</surname>, Deutsche Schriften 3 , S. 15-23 und S. 335-185</rs>.</note>
                                                Auch <rs type="person" ref="#zwingli_ulrich">Hyldrich Zwingli</rs> sandte, nachdem er durch den <rs type="place" ref="#strassburg">Straßburger</rs> Gesandten <rs type="person" ref="#sturm_jakob">Jakob Sturm</rs> über die <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburger</rs> Geschehnisse unterrichtet worden war, einen eigenen Bekenntnistext, die <q>Fidei ratio</q>, zum Reichstag ein.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#koehler_glaubensbekenntnis">
                                <surname type="author">Köhler</surname>, Zwinglis Glaubensbekenntnis</rs>.</note> Die deutsche Fassung der <q>Confessio Augustana</q> wurde am 25. Juni durch den sächsischen Kanzler <rs type="person" ref="#beyer_christian">Christian Beyer</rs> auf dem Reichstag verlesen und überreicht. 
                                                Neben den Ständen, welche die <q>Confessio Augustana</q> in Auftrag gegeben hatten, hatten inzwischen noch mit Fürst <rs type="person" ref="#wolfgang_anhalt">Wolfgang von Anhalt-Köthen</rs> sowie den Städten <rs type="place" ref="#reutlingen">Reutlingen</rs>, <rs type="place" ref="#kempten">Kempten</rs>, <rs type="place" ref="#heilbronn">Heilbronn</rs>, <rs type="place" ref="#windsheim">Windsheim</rs> und <rs type="place" ref="#weissenburg_in_bayern">Weissenburg (Bayern)</rs>
                                                eine Reihe der <q>protestierenden</q> Stände des <rs type="event" ref="#reichstag_speyer_1529">Speyerer Reichstags von 1529</rs> das Bekenntnis unterschrieben. Erst zwei Wochen später wurden, ohne dass sie verlesen worden wären, die <q>Fideo ratio</q> am 8. Juli und die <q>Confessio Tetrapolitana</q> am 9. Juli übergeben.
                                        </p>
                                        <p>Nach Überreichung der <q>Confessio Augustana</q> stimmten die altgläubigen Stände mit dem Kaiser ihr weiteres Vorgehen ab: Eine eigene bekenntnishafte Stellungnahme zogen sie nicht in Betracht, sondern sie verlegten sich auf eine Prüfung 
                                                und Widerlegung der eingereichten Dokumente.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_confutatio">
                                <surname type="editor">Immenkötter</surname>, Confutatio, S. 24f.</rs>
                        </note> Zu diesem Zweck setzten sie eine Kommission aus altgläubigen Theologen ein.<note type="annotation">Vgl. zur Zusammensetzung <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_confutatio">
                                <surname type="editor">Immenkötter</surname>, Confutatio, S. 17-22</rs>.</note> Strittig war zwischen den Ständen und dem Kaiser allerdings, wie nach erfolgter Beurteilung der Schriften zu verfahren sei. Denn der Kaiser reklamierte für sich die Position eines Richters, während die Stände weiterhin
                                                an einer Vermittlung interessiert waren und zudem die Forderung nach Behebung der kirchlichen Missbräuche, der <q>Gravamina</q>, mit den reformatorisch gesinnten Ständen teilten.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 282f.</rs>
                        </note> Dieser Forderung gab der Kaiser nach, weshalb ein eigener, altgläubig besetzter Ausschuss zu deren Behandlung eingesetzt wurde.<note type="annotation">Vgl. dazu ausführlich <rs type="bibl" ref="#aulinger_letzter_versuch">
                                <surname type="author">Aulinger</surname>, Der letzte Versuch</rs>.</note> Die Probleme des religiösen Zwiespalts und der Gravamina waren damit 
                                                im Unterschied zu den früheren Reichstagen sowohl verfahrenstechnisch als auch inhaltlich entkoppelt. Die Arbeit der eingesetzten Theologenkommission führte am 3. August zur Verlesung der <q>Confutatio</q>, die eine grundsätzliche Ablehnung  der <q>Confessio Augustana</q> darstellte.<note type="annotation">Der Text bei <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_confutatio">
                                <surname type="editor">Immenkötter</surname>, Confutatio, S. 74-207</rs>.</note>
                                        </p>
                                        <p>
                        <seg xml:id="widerlegungen">Die daraufhin angestrengten Ausgleichsbemühungen zwischen den Ständen, welche die <q>Confessio Augustana</q> unterzeichnet hatten, und den altgläubigen Ständen wurden von Anfang an dadurch belastet, dass der <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>
                                                die Herausgabe der <q>Confutatio</q> der <q>Confessio Augustana</q> - wie auch der später verfassten Widerlegung der <q>Confessio Tetrapolitana</q>
                            <note type="annotation">Diese <q>Confutatio</q> wurde am <date when="1530-10-25">25. Oktober 1530</date> verlesen; vgl. dazu ausführlich und mit dem Text <rs type="bibl" ref="#paetzold_konfutation">
                                    <surname type="author">Pätzold</surname>, Konfutation</rs>.</note> - verweigerte.</seg> Die zuerst in einem Vierzehnerausschuss und dann in einem Sechserausschuss stattfindenden Verhandlungen,
                                                in welche auch eine wieder wesentlich von <rs type="person" ref="#melanchthon_philipp">Melanchthon</rs> konzipierte <q>Apologie der Confessio Augustana</q> eingebracht wurde, 
                                                zogen sich hin.<note type="annotation">Zu diesen Verhandlungen ausführlich <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_einheit">
                                <surname type="author">Immenkötter</surname>, Um die Einheit im Glauben</rs>.</note> Nachdem am <date when="1530-09-13">13. September</date> ein Vermittlungsvorschlag durch die Unterzeichner der <q>Confessio Augustana</q> abgelehnt worden war, berief
                                                der mit dem Fortgang der Debatten unzufriedene <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> am <date when="1530-09-14">14. September</date> ein eigenes Beratergremium ein, um einen Religionsabschied vorzubereiten.<note type="annotation">Diesem Gremium gehörten an (vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 388 Anm. 168</rs>):
                                                       Die Kurfürsten  <rs type="person" ref="#albrecht_mainz">Albrecht von Mainz</rs>, <rs type="person" ref="#joachim_i_brandenburg">Joachim I. von Brandenburg</rs>, der Erzbischof von <rs type="place" ref="#salzburg_erzstift">Salzburg</rs> <rs type="person" ref="#lang_matthaeus">Matthäus Lang von Wellenburg</rs>, 
                                                        die Bischöfe von <rs type="place" ref="#speyer_hochstift">Speyer</rs>, <rs type="person" ref="#philipp_ii_speyer">Philipp von Flersheim</rs>, und von <rs type="place" ref="#strassburg_hochstift">Straßburg</rs>, <rs type="person" ref="#wilhelm_iii_strassburg">Wilhelm von Hohnstein</rs>, 
                                                        sowie die Herzöge <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Wilhelm IV. von Bayern</rs>, <rs type="person" ref="#georg_sachsen">Georg von Sachsen</rs> und <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs>.</note> 
                                                Dessen Entwurf lag am 22. September vor<note type="annotation">Der Text bei <rs type="bibl" ref="#honee_libell">
                                <surname type="author">Honée</surname>, Libell, S. 347-352</rs>.</note> und wurde nach Überarbeitung durch die Ständemehrheit den reformatorisch gesinnten Ständen vorgelegt<note type="annotation">Diese Fassung in <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_2">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 2, S. 474-478, Nr. 206</rs>.</note>: 
                                                Den Unterzeichnern der <q>Confessio Augustana</q> wurde eine Frist bis zum <date when="1531-04-15">15. April 1531</date> gesetzt, um sich der Reichstagsmehrheit in der Religionsfrage anzuschließen. Der Druck reformatorischer Schriften sowie die Einführung weiterer Neuerungen wurden verboten.
                                                <seg xml:id="abreisen">Am <date when="1530-09-23">23. September</date> verließ der <rs type="place" ref="#sachsen_ernestinisches">sächsische</rs> <rs type="person" ref="#johann_sachsen">Kurfürst</rs> vorzeitig den Reichstag, nachdem bereits am <date when="1530-08-03">3. August</date> <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Philipp von Hessen</rs> abgereist war.</seg> Damit waren die Ausgleichsverhandlungen endgültig gescheitert. 
                                        </p>
                                        <p>Auf der Basis des ersten Entwurfs wurde, während der Reichstag sich nun intensiv der anderen Verhandlungspunkte annahm, ein weiterer, substantiell erweiterter Entwurf für einen Religionsabschied verfasst (13. Oktober)<note type="annotation">Der Text in <rs type="bibl" ref="#foerstemann_urkundenbuch_2">
                                <surname type="author">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 2, S. 715-725, Nr. 249</rs>.</note>,
                                                der dann als Grundlage für die Endfassung diente: In ihr wurden auch die Unterzeichner der <q>Confessio Tetrapolitana</q> zum sofortigen Einlenken aufgefordert, eine Liste für nichtig erklärter Neuerungen sowie deren verbindliche Behebungen eingefügt,
                                                altgläubige Untertanen dem Schutz des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs> und des <rs type="place" ref="#heiliges_roemisches_reich">Reichs</rs> unterstellt und jeder weitere Verstoß gegen das <rs type="event" ref="#wormser_edikt">Wormser Edikt</rs> mit rechtlichen sowie militärischen Sanktionsdrohungen versehen. Eine Derogationsklausel erklärte
                                                die früheren Reichsabschiede, insofern sie diesem Abschied zuwiderliefen, für ungültig. Am <date when="1530-11-19">19. November</date> wurde der Reichsabschied verlesen. Die reformatorisch gesinnten Stände bzw. deren noch in Augsburg verbliebene Vertreter verweigerten dessen Annahme. Nachdem der Abschied von den restlichen Anwesenden unterschrieben und darauf durch <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> und Reichsstände gesiegelt worden war, wurde der Reichstag geschlossen.                                                
                                        </p>
                                </div>
                                <div type="section" n="3">
                                        <head type="sub">Rezeption und Bedeutung des Ausgsburger Reichsabschieds</head>
                                        <p>Nach Erteilung des <rs type="person" ref="#karl_v">kaiserlichen</rs> Druckprivilegs für <rs type="person" ref="#auerbach_matthias">Matthias Auerbach</rs> am <date when="1530-12-23">23. Dezember 1530</date> wurde der Reichsabschied gedruckt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bündnisbemühungen der reformatorisch gesinnten Stände, allen voran die der Unterzeichner der <q>Confessio Augustana</q>, bereits weit fortgeschritten. Noch während der
                                                letzten Monate des Reichstags hatte aufgrund der in Aussicht stehenden militärischen und rechtlichen Sanktionen eine Annäherung zwischen ihnen und den Unterzeichnern der <q>Confessio Tetrapolitana</q> stattgefunden.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#brady_jacob_sturm">
                                <surname type="author">Brady</surname>, Jacob Sturm</rs>.</note> Bei einem am <date when="1530-12-22">22. Dezember</date> von Kurfürst <rs type="person" ref="#johann_sachsen">Johann von Sachsen</rs> anberaumten Treffen in <rs type="place" ref="#schmalkalden">Schmalkalden</rs> sagten sich die dort 
                                                versammelten Verteter reformatorisch gesinnter Stände und Städte gegenseitig Hilfe zu. Ein offizieller Vetrag zwischen ihnen wurde bis zum <date when="1531-02-27">27. Februar 1531</date> ausgearbeitet, der den als militärisches Defensivbündnis verfassten <q>Schmalkaldischen Bund</q> begründete.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#fabian_entstehung">
                                                        <surname type="author">Fabian</surname>, Entstehung, S. 138-183</rs>; <rs type="bibl" ref="#schluetter-schindler_bund">
                                <surname type="author">Schlütter-Schindler</surname>, Bund, S. 17-20</rs>; <rs type="bibl" ref="#haug-moritz_bund">
                                <surname type="author">Haug-Moritz</surname>, Bund, S. 122-178 </rs>.</note>                                            
                                        </p>
                                        <p>
                        <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> war nach dem <rs type="event" ref="#reichstag_augsburg_1530">Augsburger Reichstag</rs> zunächst vorsichtig mit den reformatorisch gesinnten Ständen umgegangen, da er für die schon länger verhandelte Wahl seines Bruders <rs type="person" ref="#ferdinand_i">Ferdinand I.</rs> zum römisch-deutschen König auf Druck der altgläubigen Reichsfürsten, die auf die Wahlbestimmungen der <rs type="event" ref="#goldene_bulle">
                            <q>Goldenen Bulle</q> von 1356</rs> pochten, Rücksicht auf <rs type="person" ref="#johann_sachsen">Johann von Sachsen</rs> nehmen musste.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kohnle_reichstag">
                                <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag, S. 395</rs>.</note> Die Wahl erfolgte am 3. Januar 1531.<note type="annotation">Zu diesen Vorgängen vgl. <rs type="bibl" ref="#kohler_ferdinand_i_1503_1564">
                                <surname type="author">Kohler</surname>, Ferdinand I., S. 258-264</rs>.</note> 
                                                Die zur gleichen Zeit erwogenen Pläne zur Gründung eines gegen den <q>Schmalkaldischen Bund</q> gerichteten Offensivbündnisses scheiterten an den noch immer an einem Ausgleich festhaltenden Reichsständen. Im <date when="1531-03">März 1531</date> eröffneten <rs type="person" ref="#albrecht_mainz">Albrecht von Mainz</rs> und <rs type="person" ref="#ludwig_pfalz">Ludwig von der Pfalz</rs> eine Friedensinititative, die in den <rs type="event" ref="#anstand_nuernberg">Nürnberger Anstand 
                                                        vom 3. August 1532</rs> mündete. Dieser Anstand verhinderte, genauso wie der folgende <rs type="event" ref="#anstand_frankfurt">Frankfurter Anstand vom 19. April 1539</rs>, die Exekution der im Religionsabschied angedrohten Sanktionen. Die im Reichsabschied neben der Religionsfrage verhandelten Punkte einer umfassenden Reichsreform - u.a. eine Reichspolizeiordnung und einem reichsweit geltendem Strafgesetzbuches (<hi rend="italic">Constitutio Criminalis Carolina</hi>) - wurden nach dem Augsburger Reichstag umgesetzt.<note type="annotation">Vgl. dazu <rs type="bibl" ref="#weber_reichspolizeiordnung">
                                <surname type="author">Weber</surname>, Die Reichspolizeiordnung</rs> und <rs type="bibl" ref="#schroeder_gerichtsordnung">
                                <surname type="editor">Schroeder</surname>, Gerichtsordnung</rs>.</note>
                                                Erst <date when="1546">1546</date> ließ es die politische Lage zu, dass <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> eine militärische Lösung der Religionsfrage als erfolgsversprechend ansah und gegen die reformatorisch gesinnten Stände als Landfriedensbrecher vorging. Die Bestimmungen des <rs type="event" ref="#reichsabschied_augsburg_1530">Augsburger Reichsabschied</rs> blieben formal bis zum <rs type="event" ref="#augsburger_religionsfrieden">Augsburger Religionsfrieden 1555</rs> in Kraft. 
                                                                                                
                                        </p>
                                </div>
                            
                                
                        </div>
                        
                        <!-- Ende Kapitel "1. Historischer Kontext" -->
                        
                        <!-- Beginn Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->
                        
                        <div type="chapter" n="2">
                                <head>Unterzeichner und Unterhändler</head>
                                
                                <!-- Beginn Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->
                                
                                <div type="section" n="1">
                                        <head type="sub">Unterzeichner</head>
                                        <p>Der <rs type="event" ref="#reichstag_augsburg_1530">Reichsabschied</rs> wurde von Kaiser <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> gesiegelt. 
                                                Auf Seiten der Reichsstände siegelten den <rs type="event" ref="#reichsabschied_ausgburg_1530">Reichsabschied</rs> für die <hi rend="italic">Kurfürsten</hi> <rs type="person" ref="#albrecht_mainz">Albrecht von Mainz</rs> und <rs type="person" ref="#joachim_i_brandenburg">Joachim I. von Brandenburg</rs>;
                                                für die <hi rend="italic">geistlichen und weltlichen Fürsten</hi> Erzbischof <rs type="person" ref="#lang_matthaeus">Matthäus Lang von Wellenburg</rs>, 
                                                Bischof  <rs type="person" ref="#wilhelm_iii_strassburg">Wilhelm von Hohnstein</rs>, Pfalzgraf <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Wilhelm IV. von Bayern</rs> 
                                                und Herzog <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs>;
                                                für die <hi rend="italic">Prälaten</hi> Abt <rs type="person" ref="#blarer_gerwig">Gerwig von Weingarten</rs>; für die <hi rend="italic">Grafen</hi>  <rs type="person" ref="#wilhelm_lorenz">Dr. Lorenz Wildhelm</rs> 
                                                und Freiherr <rs type="person" ref="#hohengeroldseck_quirin_gangolf_von">Gangolf von Hohengeroldseck</rs>; für
                                                die <hi rend="italic">Reichsstädte</hi> Bürgermeister und Rat der Stadt <rs type="place" ref="#donauwoerth">Donauwörth</rs>.</p>
                                </div>
                                
                                <!-- Ende Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->
                                
                                <!-- Beginn Unterkapitel "2.2. Unterhändler" -->
                                
                                 <div type="section" n="2">
                                        <head type="sub">Unterhändler</head>
                                        <p>  Die Reichsstände, die den <rs type="event" ref="#reichsabschied_augsburg_1530">Reichsabschied</rs> aushandelten und annahmen, sind in
                                                einem Verzeichnis am Ende des Abschieds aufgelistet:<note type="annotation">Die Liste wurde abgeglichen mit <rs type="bibl" ref="#aulinger_schweinzer_gesandtenliste">
                                <surname type="author">Aulinger / Schweinzer-Burian</surname>, Gesandtenliste</rs>.</note>
                    </p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">Kurfürsten</hi> <rs type="person" ref="#albrecht_mainz">Albrecht von Mainz</rs>,  <rs type="person" ref="#hermann_v_koeln">Hermann  von Wied</rs> und <rs type="person" ref="#joachim_i_brandenburg">Joachim I. von Brandenburg</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#richard_trier">Richard von Trier</rs>: <rs type="person" ref="#johann_iii_trier">Johann von Metzenhausen</rs> und <rs type="person" ref="#stein_dietrich">Dietrich vom Stein</rs>; für <rs type="person" ref="#ludwig_pfalz">Ludwig V. von der Pfalz</rs>: <rs type="person" ref="#erbach_valentin">Valentin Schenk von Erbach</rs> und <rs type="person" ref="#fleckenstein_ludwig">Ludwig von Fleckenstein</rs>.</p>
                                        <p>Für das Haus Österreich: <rs type="person" ref="#waldburg_georg_iii">Georg III. Truchsess von Waldburg-Zeil</rs> und <rs type="person" ref="#madruzzo_gaudenz">Hans Gaudenz von Madruzzo</rs>.</p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">geistlichen Fürsten</hi>:
                                                Der Erzbischof von <rs type="place" ref="#salzburg_erzstift">Salzburg</rs> <rs type="person" ref="#lang_matthaeus">Matthäus Lang von Wellenburg</rs>,
                                                der Erzbischof von <rs type="place" ref="#bremen_erzstift">Bremen</rs> <rs type="person" ref="#christoph_braunschweig">Christoph von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs>,
                                                der Hochmeister des Deutschen Ordens <rs type="person" ref="#walther_cronberg">Walter von Cronberg</rs>, 
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#bamberg_hochstift">Bamberg</rs> <rs type="person" ref="#redwitz_weigand_von">Weigandt von Redwitz</rs>, 
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#wuerzburg_hochstift">Würzburg</rs> <rs type="person" ref="#konrad_ii_wuerzburg">Konrad II. von Thüringen</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#worms_hochstift">Worms</rs> <rs type="person" ref="#heinrich_worms">Heinrich von der Pfalz</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#speyer_hochstift">Speyer</rs> <rs type="person" ref="#philipp_ii_speyer">Philipp von Flersheim</rs>, 
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#strassburg_hochstift">Straßburg</rs> <rs type="person" ref="#wilhelm_iii_strassburg">Wilhelm von Hohnstein</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#augsburg_hochstift">Augsburg</rs> <rs type="person" ref="#stadion_christoph">Christoph von Stadion</rs>,
                                                der Administrator von <rs type="place" ref="#passau_hochstift">Passau</rs> <rs type="person" ref="#ernst_bayern">Ernst von Bayern</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#eichstaett_hochstift">Eichstätt</rs> <rs type="person" ref="#gabriel_eichstaett">Gabriel von Eyb</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#trient_hochstift">Trient</rs> <rs type="person" ref="#clesio_bernardo">Bernhard von Cles</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#luettich_hochstift">Lüttich</rs> <rs type="person" ref="#eberhard_luettich">Eberhard von der Mark</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#konstanz_hochstift">Konstanz</rs> und Administrator von <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hildesheim</rs> <rs type="person" ref="#balthasar_hildesheim">Balthasar Merklin</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#chur_hochstift">Chur</rs> <rs type="person" ref="#ziegler_paul">Paul Ziegler von Ziegelberg</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#ratzeburg_bistum">Ratzeburg</rs> <rs type="person" ref="#georg_ratzeburg">Dr. Georg von Blumenthal</rs>,
                                                der Bischof von <rs type="place" ref="#brixen_hochstift">Brixen</rs> <rs type="person" ref="#georg_brixen">Georg V. von Österreich</rs>,
                                                der Administrator von <rs type="place" ref="#fulda_hochstift">Fulda</rs> <rs type="person" ref="#johann_fulda">Johann von Henneberg-Schleusingen</rs>.
                                                Die Gesandten der geistlichen Fürsten:
                                                Für <rs type="person" ref="#schoening_thomas">Thomas Schöning</rs>, Erzbischof von <rs type="place" ref="#riga_bistum">Riga</rs>: <rs type="person" ref="#morgenstern_anton">Anthonius Morgenstern</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#philipp_freising">Philipp von der Pfalz</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#freising_bistum">Freising</rs> und Administrator des <rs type="place" ref="#naumburg_hochstift">Stifts Naumburg</rs>: <rs type="person" ref="#alberstorffer_antonius">Dr. Antonius Alberstorffer</rs> und <rs type="person" ref="#luchs_matthias">Dr. Mathias Luchs</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#erich_ii_braunschweig">Erich II. von Braunschweig-Grubenhagen</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#osnabrueck_hochstift">Osnabrück</rs> und <rs type="place" ref="#paderborn_hochstift">Paderborn</rs>: <rs type="person" ref="#kersenbruch_reinbrecht">Reinbrecht von Kersenburch</rs>, <rs type="person" ref="#bergmann_otto">Otto Bergmann</rs> und <rs type="person" ref="#widenmayer_friedrich">Friedrich Widenmayer</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#friedrich_iii_wied">Friedrich III. von Wied</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#muenster_hochstift">Münster</rs>: <rs type="person" ref="#hagen_bernhard">Dr. Bernhard von Hagen</rs>, <rs type="person" ref="#quadt_johann">Johann Quadt</rs>, <rs type="person" ref="#gropper_johann">Johann Gropper</rs> und <rs type="person" ref="#lilien_johann">Dr. Johann Lilien</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#johann_iii_pfalz">Johann III. von der Pfalz</rs>, Administrator in <rs type="place" ref="#regensburg_hochstift">Regensburg</rs>: <rs type="person" ref="#gumppenberg_caspar">Caspar von Gumppenberg</rs> und <rs type="person" ref="#ross_augustin">Dr. Augustin Roß</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#philipp_basel">Philipp von Gundelsheim</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#basel_fuerstbistum">Basel</rs>: <rs type="person" ref="#fabri_johann">Dr. Johann Fabri</rs>, <rs type="person" ref="#rechberger_johann">Dr. Johann Rechberger</rs> und <rs type="person" ref="#steinhauser_johann">Johann Steinhauser</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#plettenberg_wolter">Wolter Plettenberg</rs>, Deutschmeister in <rs type="place" ref="#livland_ballei">Livland</rs>: <rs type="person" ref="#balen_dietrich">Dietrich von Balen</rs> und <rs type="person" ref="#schneeberg_friedrich">Friedrich Schneeberg</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#franz_ii_waldeck">Franz II. von Waldeck</rs>, Administrator des <rs type="place" ref="#minden_hochstift">Stifts Minden</rs>: <rs type="person" ref="#hornberg_johann">Dr. Johann Hornberg</rs> und <rs type="person" ref="#zwisten_friedrich">Friedrich von Zwisten</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#ronneberg_hermann">Dr. Hermann II. von Ronneberg</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#kurland_bistum">Kurland</rs>: <rs type="person" ref="#schneeberg_friedrich">Friedrich Schneeberg</rs>, <rs type="person" ref="#eysenhoffer_gabriel">Gabriel Eysenhoffer</rs> und <rs type="person" ref="#reiffsteck_friedrich">Friedrich Reiffsteck</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#manteuffel_erasmus">Erasmus von Manteuffel-Arnhausen</rs>, Bischof von <rs type="place" ref="#cammin_bistum">Cammin</rs>: <rs type="person" ref="#duering_otto">Otto Düring</rs> und <rs type="person" ref="#reiss_johann">Johann Reiß</rs>;
                                                für das <rs type="place" ref="#hersfeld_reichsabtei">Stift von Hersfeld</rs>: <rs type="person" ref="#baumbach_ewald">Ewald von Baumbach</rs>.                                                                  
                                        </p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">weltlichen Fürsten</hi>:
                                                <rs type="person" ref="#friedrich_ii_pfalz">Friedrich II. von der Pfalz</rs>, 
                                                <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Wilhelm IV. von Bayern</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#ludwig_x_bayern">Ludwig X. von Bayern</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#georg_sachsen">Georg von Sachsen</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#ottheinrich_pfalz">Ottheinrich von Pfalz-Neuburg</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#philipp_pfalz_neuburg">Philipp von Pfalz-Neuburg</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#erich_i_braunschweig-lueneburg">Erich I. von Braunschweig-Calenberg-Göttingen</rs>, 
                                                <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#heinrich_v_mecklenburg">Heinrich V. Mecklenburg-Schwerin</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#albrecht_vii_mecklenburg">Albrecht VII. von Mecklenburg</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#magnus_iii_mecklenburg">Magnus III. von Mecklenburg-Schwerin</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#ernst_baden-durlach">Ernst von Baden-Durlach</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#georg_i_pommern">Georg I. von Pommern</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#barnim_ix_pommern">Barnim IX. von Pommern-Schwerin</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#wolfgang_ii_henneberg">Wolfgang II. von Henneberg-Schleusingen</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#berthold_x_henneberg">Berthold von Henneberg-Aschach</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#georg_ernst_henneberg">Georg Ernst von Henneberg-Schleusingen</rs>.
                                                Die Gesandten der weltlichen Fürsten:
                                                Für <rs type="person" ref="#johann_ii_pfalz_simmern">Johann II. von Pfalz-Simmern</rs> und <rs type="person" ref="#ludwig_ii_zweibruecken">Ludwig II. von Pfalz-Zweibrücken</rs>: <rs type="person" ref="#vehus_hieronymus">Dr. Hieronymus Vehus</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#johann_iii_juelich-kleve-berg">Johann III. von Jülich-Kleve-Berg</rs>: <rs type="person" ref="#thun_winrich">Wirich von Dhaun-Falkenstein</rs>, <rs type="person" ref="#wylich_dietrich">Dietrich von Wylich</rs> und <rs type="person" ref="#vlatten_johann">Dr. Johann von Vlatten</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#philipp_i_baden-baden">Philipp I. von Baden-Baden</rs>: <rs type="person" ref="#ernst_baden-durlach">Ernst von Baden-Durlach</rs>, <rs type="person" ref="#gut_oswald">Oswald Gut</rs>, <rs type="person" ref="#vehus_hieronymus">Dr. Hieronymus Vehus</rs> und <rs type="person" ref="#eutingen_bernhard">Bernhard von Eutingen</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#johann_iv_leuchtenberg">Johann IV. von Leuchtenberg</rs>: <rs type="person" ref="#albrecht_mainz">Albrecht von Mainz</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_henneberg">Wilhelm IV. von Henneberg-Schleusingen</rs>: <rs type="person" ref="#gundelsheim_peter">Peter von Gundelsheim</rs>.
                                        </p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">Prälaten</hi>:
                                                <rs type="person" ref="#blarer_gerwig">Gerwig Blarer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#weingarten_abtei">Weingarten</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#markus_reichenau">Markus von Knöringen</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#reichenau_kloster">Reichenau</rs>.
                                                Die Gesandten der Prälaten:
                                                Für <rs type="person" ref="#breitenstein_sebastian">Sebastian von Breitenstein</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#kempten_fuerststift">Kempten</rs>, <rs type="person" ref="#reutter_konrad">Konrad Reutter</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#kaisheim_abtei">Kaisheim</rs>, <rs type="person" ref="#scheffer_amadeus">Amadeus Scheffer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#salem_reichsabtei">Salem</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#hieronymus_abt">Hieronymus Herzog</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#elchingen_kloster">Elchingen</rs>, <rs type="person" ref="#kindscher_andreas">Andreas Kindscher</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#ochsenhausen_abtei">Ochsenhaussen</rs>, <rs type="person" ref="#fend_peter">Peter Fend</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#irsee">Irsee</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#lauginger_johann">Johann Lauginger</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#rot_an_der_rot_reichsabtei">Rot an der Rot</rs>, <rs type="person" ref="#jakob_winderau">Jakob I. Murer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#weissenau">Weißenau</rs>, <rs type="person" ref="#johann_schussenried">Johann Wittmayer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#schussenried_kloster">Schussenried</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#heinrich_martheyl">Heinrich Stölzlin</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#marchtal_kloster">Marchtal</rs>: <rs type="person" ref="#blarer_gerwig">Gerwig Blarer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#weingarten_abtei">Weingarten</rs> und <rs type="person" ref="#ketz_wolff">Wolfgang Andreas Rem von Kötz</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#ruediger_weissenburg">Rüdiger Fischer</rs>, Probst von <rs type="place" ref="#weissenburg_kloster">Weissenburg</rs>: <rs type="person" ref="#loewenstein_johann">Johann von Löwenstein</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#johann_roggenburg">Johann Mayer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#roggenburg">Roggenburg</rs>: <rs type="person" ref="#besserer_bernhard">Bernhart Besserer</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#johann_v_werden">Johann V. von Gröningen</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#werden_reichsabtei">Werden</rs>:  <rs type="person" ref="#ried_johann">Johann von Ried</rs> und <rs type="person" ref="#siegen_arnold">Arnold von Siegen</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#ketteler_franz_von">Franz von Ketteler</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#corvey_fuerstabtei">Corvey</rs>: <rs type="person" ref="#blarer_gerwig">Gerwig Blarer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#weingarten_abtei">Weingarten</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#muenzer_ambrosius">Ambrosius Müntzer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#sankt_emmeram">St. Emmeram</rs>: <rs type="person" ref="#gumppenberg_kaspar">Kaspar von Gumppenberg</rs>, <rs type="person" ref="#dietenheimer_johann">Dr. Johann Dietenheimer</rs> und <rs type="person" ref="#ross_augustin">Dr. Augustin Roß</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#friedingen_rudolf">Rudolf von Friedingen</rs>, Landkomtur der <rs type="place" ref="#elsass_und_burgund_ballei">Ballei Elsaß und Burgund</rs>: <rs type="person" ref="#walther_cronberg">Walther von Cronberg</rs>;
                                                für das Stift <rs type="place" ref="#selz_kollegiatstift">Selz</rs>: <rs type="person" ref="#erbach_valentin">Valentin Schenk von Erbach</rs> und <rs type="person" ref="#fleckenstein_ludwig">Ludwig von Fleckenstein</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#binsfeld_heinrich">Heinrich von Binsfeld</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#kornelimuenster">Kornelimünster</rs>: <rs type="person" ref="#beichlingen_friedrich">Friedrich von Beichlingen</rs> und <rs type="person" ref="#blocquerie_giles">Gilles de Blocquerie</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#georg_murbach">Georg von Murbach</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#murbach_luders_abtei">Murbach und Lüders</rs>: <rs type="person" ref="#han_michael">Michael Han</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#wolfgang_berchtesgaden">Wolfgang Lenberger</rs>, Probst von <rs type="place" ref="#berchtesgaden_fuerstprobstei">Berchtesgaden</rs>: <rs type="person" ref="#blarer_gerwig">Gerwig Blarer</rs>, Abt von <rs type="place" ref="#weingarten_abtei">Weingarten</rs>, und <rs type="person" ref="#ribeisen_nikolaus">Dr. Nikolaus Ribeisen</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#beichlingen_margareta">Margareta III. von Beichlingen</rs>, Äbtissin von <rs type="place" ref="#essen_stift">Essen</rs>:  <rs type="person" ref="#tetleben_valentin">Dr. Valentin von Tetleben</rs>, <rs type="person" ref="#westhausen_kaspar">Dr. Kaspar von Westhausen</rs> und <rs type="person" ref="#scholl_bernhard">Dr. Bernhard Scholl</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#redwitz_katharina">Katharina II. von Redwitz</rs>, Äbtissin des <rs type="place" ref="#obermuenster_abtei">Obermünsters zu Regensburg</rs>: <rs type="person" ref="#gumppenberg_kaspar">Kaspar von Gumppenberg</rs>, <rs type="person" ref="#dietenheimer_johann">Dr. Johann Dietenheimer</rs> und <rs type="person" ref="#ross_augustin">Dr. Augustin Roß</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#aham_barbara">Barbara II. von Aham</rs>, Äbtissin des <rs type="place" ref="#niedermuenster_stift">Niedermünsters zu Regensburg</rs>: <rs type="person" ref="#gumppenberg_kaspar">Kaspar von Gumppenberg</rs> und <rs type="person" ref="#dietenheimer_johann">Dr. Johann Dietenheimer</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#elisabeth_gernrode">Elisabeth I. von Weida</rs>, Äbtissin von <rs type="place" ref="#gernrode_stift">Gernrode</rs>: <rs type="person" ref="#lauerstatt_hans">Hans Lauerstatt</rs> und <rs type="person" ref="#torneator_wolfgang">Wolfgang Torneator</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#amalia_lindau">Amalia von Reischach</rs>, Äbtissin von <rs type="place" ref="#lindau_stift">Lindau</rs>: <rs type="person" ref="#senftenau_hans">Hans Jakob Humpis von Senftenau</rs>.
                                        </p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">Grafen und Herren</hi>:
                                               <rs type="person" ref="#bernhard_iii_solms-braunfels">Bernhard III. von Solms</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#oettingen_flochberg_martin">Martin von Oettingen-Flochberg</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#oettingen_karl_wolfgang">Karl Wolfgang von Oettingen-Oettingen</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#oettingen_ludwig_xv_von">Ludwig XV. von Oettingen-Oettingen</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#albrecht_iii_hohenlohe">Albrecht III. von Hohenlohe-Neuenstein</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#georg_i_hohenlohe">Georg I. von Hohenlohe-Neuenstein</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#philipp_iii_rieneck">Philipp III. von Rieneck</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#hans_schaunberg">Hans von Schaunberg</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#philipp_i_nassau_idstein">Philipp I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#georg_erbach">Georg Schenk von Erbach</rs>.
                                                Die Gesandten der Grafen und Herren:
                                                Für <rs type="person" ref="#eberhard_iv_koenigstein">Eberhard IV. von Königstein-Eppstein</rs>, <rs type="person" ref="#johann_ludwig_nassau">Johann Ludwig I. von Nassau-Saarbrücken</rs>
                        <note type="annotation">Vgl. die <ref type="quelle" target="0124#name_unbekannt">Anm.<ref type="print"> S. , Z. </ref>
                            </ref> im Text.</note><!--<rs type="person" ref="#wilhelm_nassau_saarbruecken">Wilhelm</rs>-->, <rs type="person" ref="#balthasar_hanau">Balthasar von Hanau-Münzenberg</rs>, <rs type="person" ref="#philipp_solms">Philipp von Solms-Braunfels</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#stolberg_botho_von">Botho von Stolberg und Wernigerode</rs>, <rs type="person" ref="#johann_iv_wied">Johann IV. von Wied-Runkel</rs>, <rs type="person" ref="#johann_iii_isenburg">Johann III. von Isenburg-Büdingen-Birstein</rs>, <rs type="person" ref="#anton_isenburg">Anton von Isenburg-Büdingen-Ronneburg</rs>: <rs type="person" ref="#wilhelm_lorenz">Dr. Lorenz Wilhelm</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#philipp_virneburg">Philipp III. von Virneburg</rs>: <rs type="person" ref="#erbach_valentin">Valentin Schenk von Erbach</rs> und <rs type="person" ref="#fleckenstein_ludwig">Ludwig von Fleckenstein</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#oettingen_flochberg_ludwig">Ludwig von Oettingen-Flochberg</rs>: <rs type="person" ref="#oettingen_flochberg_martin">Martin von Oettingen-Flochberg</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#heinrich_i_gera">Heinrich I. Gera</rs>, <rs type="person" ref="#heinrich_ii_gera">Heinrich II. von Gera</rs>, <rs type="person" ref="#guenther_xxxix_schwarzburg">Günther von Schwarzburg-Arnstadt</rs>, <rs type="person" ref="#heinrich_schwarzburg_arnstadt">Heinrich von Schwarzburg-Arnstadt-Frankenhausen</rs>, <rs type="person" ref="#mansfeld_ernst_ii_von">Ernst II. von Mansfeld</rs>,
                                                <rs type="person" ref="#guenther_xl_schwarzburg">Günther XL. von Schwarzburg-Arnstadt-Sondershausen</rs>: <rs type="person" ref="#hoyer_iv_mansfeld">Hoyer IV. von Mansfeld-Vorderort</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#kuno_leiningen">Kuno von Leiningen-Westerburg</rs>: <rs type="person" ref="#flersheim_berthold">Berthold von Flersheim</rs>
                        <note type="annotation">So nach dem Druck. Anders bei <rs type="bibl" ref="#aulinger_schweinzer_gesandtenliste">
                                <surname type="author">Aulinger / Schweinzer-Burian</surname>, Gesandtenliste</rs>.</note>;
                                                für <rs type="person" ref="#georg_iii_schaunberg">Georg III. von Schaunberg</rs>: <rs type="person" ref="#hans_schaunberg">Hans von Schaunberg</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#enno_ii_ostfriesland">Enno II. von Ostfriesland</rs>: <rs type="person" ref="#stolp_andreas">Andreas Stolpt</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#philipp_iii_hanau_lichtenberg">Philipp III. von Hanau-Lichtenberg</rs>: <rs type="person" ref="#landsberg_jakob">Jakob von Landsberg</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#erbach_eberhard">Eberhard XV. Schenk von Erbach-Erbach</rs>: <rs type="person" ref="#georg_erbach">Georg Schenk von Erbach</rs>;
                                                für <rs type="person" ref="#heinrich_iv_reuss_von_plauen">Heinrich IV. von Reuß-Plauen</rs>: <rs type="person" ref="#heinrich_xiii_reuss_von_plauen">Heinrichen XIII. von Reuß-Plauen</rs>.
                                        </p>
                                        <p>Die <hi rend="italic">Reichsstädte</hi> wurden durch folgende Gesandte vertreten:
                                                Für <rs type="place" ref="#koeln">Köln</rs> und <rs type="place" ref="#dortmund">Dortmund</rs>: <rs type="person" ref="#siegen_arnold">Arnold von Siegen</rs>, <rs type="person" ref="#ried_johann">Johann von Ried</rs>, <rs type="person" ref="#bellinghausen_peter">Dr. Peter Bellinghausen</rs> und <rs type="person" ref="#ebbe_franz">Franz Ebbe</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#aachen">Aachen</rs>: <rs type="person" ref="#weimers_arnold">Arnold Weimers</rs> und <rs type="person" ref="#buel_johann">Johann von Buel</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#rothenburg_tauber">Rothenburg ob der Tauber</rs>: <rs type="person" ref="#wornitzer_bonifacius">Bonifacius Wernitzer</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#worms">Worms</rs>: <rs type="person" ref="#glanz_johann">Johann Glanz</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#friedberg">Friedberg</rs>: <rs type="person" ref="#zuckwolf_jakob">Jakob Zuckwolf</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs>: <rs type="person" ref="#ammann_ambrosius">Ambrosius Ammann</rs>, <rs type="person" ref="#hiltner_johann">Johann Hiltner</rs> und <rs type="person" ref="#glockengiesser_christoph">Cristoph Glockengießer</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#ueberlingen">Überlingen</rs>: <rs type="person" ref="#freiburger_hans">Hans Freiburger</rs>, <rs type="person" ref="#dornsperger_kaspar">Kaspar Dornsperger</rs> und <rs type="person" ref="#mettenzelt_hans">Johann Mettenzelt</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#rottweil">Rottweil</rs>: <rs type="person" ref="#meck_gallus">Gallus Meck</rs> und <rs type="person" ref="#mock_konrad">Konrad Mock</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#goslar">Goslar</rs>:  <rs type="person" ref="#balder_christian">Christian Balder</rs>, <rs type="person" ref="#rock_johann">Johann Rock</rs> und <rs type="person" ref="#hardt_johann">Johann Hardt</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#muehlhausen">Mühlhausen</rs>: <rs type="person" ref="#jodick_johann">Johann Gödicke</rs> und <rs type="person" ref="#roderman_sebastian">Sebastian Roderman</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#nordhausen">Nordhausen</rs>: <rs type="person" ref="#hoffmann_jakob">Jakob Hoffmann</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#noerdlingen">Nördlingen</rs>: <rs type="person" ref="#fessner_nikolaus">Nikolaus Feßner</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#offenburg">Offenburg</rs> und <rs type="place" ref="#zell_harmersbach">Zell am Harmersbach</rs>: <rs type="person" ref="#gustenhover_johan">Johann Gustenhofer</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#ravensburg">Ravensburg</rs>, <rs type="place" ref="#friedrichshafen">Friedrichshafen</rs> und <rs type="place" ref="#buchau">Buchau</rs>: <rs type="person" ref="#krueglin_johann">Johann Krüglin</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#kaufbeuren">Kaufbeuren</rs>: <rs type="person" ref="#nestler_georg">Georg Nestler</rs> und <rs type="person" ref="#ruff_hans">Hans Ruff</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#donauwoerth">Donauwörth</rs>: <rs type="person" ref="#marx_sixtus">Sixtus Marx</rs> und <rs type="person" ref="#dieburger_jakob">Jakob Dieburger</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#gelnhausen">Gelnhausen</rs>: <rs type="person" ref="#erbach_valentin">Valentin Schenk von Erbach</rs> und <rs type="person" ref="#fleckenstein_ludwig">Ludwig von Fleckenstein</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#schwaebisch_gmuend">Schwäbisch Gmünd</rs>: <rs type="person" ref="#egen_wilhelm">Wilhelm Egen</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#aalen">Aalen</rs>: <rs type="person" ref="#decker_hans">Hans Decker</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#bopfingen">Bopfingen</rs>: <rs type="person" ref="#deubler_hans">Hans Deubler</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#biberach_an_der_riss">Biberach</rs>: <rs type="person" ref="#graeter_kaspar">Kaspar Graeter</rs> und <rs type="person" ref="#erhard_georg">Georg Erhard</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#dinkelsbuehl">Dinkelsbühl</rs>: <rs type="person" ref="#eberhart_hans">Hans Eberhart</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#speyer">Speyer</rs>: <rs type="person" ref="#bernstein_adam">Adam von Berstein</rs> und <rs type="person" ref="#drawel_dietrich">Dietrich Drawel</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#hagenau">Hagenau</rs>: <rs type="person" ref="#botzheim_bartholomaeus">Bartholomäus Botzheim</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#colmar">Colmar</rs>, die <rs type="place" ref="#hagenau_landvogtei">Landtvogtei Hagenau</rs>, <rs type="place" ref="#schlettstadt">Schlettstadt</rs>, <rs type="place" ref="#weissenburg">Weissenburg (Elsass)</rs>, <rs type="place" ref="#oberehnheim">Oberehnheim</rs>, <rs type="place" ref="#landau_pfalz">Landau</rs>, <rs type="place" ref="#kaysersberg">Kaysersberg</rs>, <rs type="place" ref="#muenster_elsass">Münster (Elsass)</rs>, <rs type="place" ref="#rosheim">Rosheim</rs> und <rs type="place" ref="#tuerkheim">Türkheim</rs>: <rs type="person" ref="#boner_hieronymus">Hieronymus Boner</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#schweinfurt">Schweinfurt</rs>: <rs type="person" ref="#salmuth_sebastian">Sebastian Salmuth</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#kempten">Kempten</rs>: <rs type="person" ref="#seltmann_heinrich">Heinrich Seldmann</rs> und <rs type="person" ref="#seuter_melchior">Melchior Seuter</rs>;
                                                für <rs type="place" ref="#wimpfen">Wimpfen</rs>: <rs type="person" ref="#fisch_hans">Johann Fisch</rs>.
                                        </p>
                                </div>
                        </div>
                        
                        <!-- Ende Unterkapitel "Unterhändler" -->
                        
                        <!-- Ende Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->
                        
                        <!-- Beginn Kapitel "3. Inhalt" -->
                        
                        <div type="chapter" n="3">
                                <head>Inhalt</head>
                                
                                <p>Einleitend schildert der Reichsabschied die Gründe Kaiser Karls V. für seine längere Abwesenheit aus dem Reich und legt die Dringlichkeit der Behebung der Zwiespalt in Glaubensfragen dar, die daher auf dem Reichstag zuerst behandelt wurden. Der Reichsabschied behandelt folgende thmatische Schwerpunkte:
                                        An die Bestimmungen zur Religionsfrage (Art. 1-69) und ein allgemeines Aufruhrverbot (Art. 70-72) schließen Regelungen zum Reichskammergericht (Art. 73-96), der Straf- und Polizeiordnung (Art. 97-99) sowie zur Türkenhilfe (Art. 100-131) an. Danach werden Bestimmungen zu den Gravamina (Art. 132-133) und weitere Themen der Reichsverwaltung (Art. 134-143) aufgeführt. 
                                        Zum Beschluss versichern der Kaiser und die Reichsstände die Befolgung des Reichsabschieds, worauf eine Liste der Reichsstände und ihrer Gesandten, die den Reichabschied annehmen, sowie die Besiegelung durch die Reichsstände folgt. Dem Druck des Reichsabschieds ist das Druckprivileg angehängt. Die Bestimmungen zur Religionsfrage lauten:
                                </p>
                                <p> Johann von Sachsen, die Brüder Ernst III. und Franz von Braunschweig-Lüneburg, Philipp von Hessen, Wolfgang von Anhalt-Köthen sowie Gesandte der Städte Nürnberg, Reutlingen, Kempten, Heilbronn, Windsheim und Weissenburg (Bayern) haben der Reichstagspropositon entsprechend ein Bekenntnis
                                        vorgelegt, das nach Prüfung durch Gelehrte widerlegt und abgelehnt worden ist. Den Genannten wird bis zum 15. April 1531 eine Frist gewährt, den Beschlüssen des Reichstags zuzustimmen (Art. 1). Während dieser Frist ist den Genannten die Einführung weiterer Neuerungen verboten (Art. 2). Die Anhänger des alten Glaubens und ihre Zeremonien sowie die Ordensleute
                                        sind unbehelligt zu lassen (Art. 3). Die Genannten werden zur Befolgung der Beschlüsse gegen diejenigen, die das Sakrament verachten, und gegen die Wiedertäufer angehalten (Art. 4). Kaiser und Reichstag versprechen, sich beim Papst für die Abhaltung eines allgemeinen Konzils einzusetzen (Art. 5). Bereits enteignete Klöster und Kirchengüter sind zu restituieren (Art. 6.). Die Genannten haben die Annahme
                                        des Reichsabschieds verweigert und sind teils vom Reichstag abgereist (Art. 7). Auch die Gesandten der Städte Straßburg, Konstanz, Lindau und Memmingen haben ein Bekenntnis vorgelegt, das ebenfalls widerlegt und abgelehnt wurde; die Genannten werden zur sofortigen Zustimmung zum Reichsabschied aufgefordert (Art. 8); die schriftliche Widerlegung ihres Bekenntnisses wird ihnen nicht übergeben (Art. 9).
                                </p>
                                <p> Bis zur Entscheidung eines Konzils haben Kaiser und Reichsstände sich zur Befolgung des Wormser Edikts von 1521 entschieden (Art. 10). Seither sind widerrechtlich zahlreiche Neuerungen eingeführt und Eingriffe vorgenommen worden (Art. 11), die im Einzelnen aufgeführt werden: In der Lehre (Art. 12-13, 16, 20, 21-22, 30), den Zeremonien (Art. 14-15, 17-20, 24-26) 
                                        und dem Umgang mit Kirchengütern (Art. 23, 25, 28, 31) sowie dem Klerus (Art. 27, 29, 32-35). Kaiser und Reichststände haben zur Wiederherstellung der Ordnung die Abschaffung der in den vorigen Artikeln genannten Neuerungen und Eingriffe beschlossen (Art. 36-37): In der Lehre (Art. 38, 43-45), 
                                        den Zeremonien (Art. 39-42, 46, 57) und dem Umgang mit Kirchengütern (Art. 47-48, 59, 62-63) sowie dem Klerus (Art. 49-56). Die Zensur von Druckschriften wird angeordnet (Art. 58). Den altgläubigen Untertanen wird freier und ohne Nachsteuer versehener Abzug aus Gebieten zugesagt, in denen Neuerungen eingeführt worden sind (Art. 60). Kaiser und Reichsstände fordern den Papst zur Abhaltung eines Konzils in den nächsten sechs Monaten auf (Art. 61).                                       
                                </p>
                                <p>Dem vorliegenden Reichsabschied widersprechende Bestimmungen sind nichtig (Art. 64). Die Reichsstände versprechen, sich nicht des Glaubens halber zu bekämpfen oder zu benachteiligen (Art. 65-66). Mögliche Verletzungen dieser Bestimmung sollen durch das Reichskammergericht mit der Acht belegt werden und benachbarte Reichsstände einander gegen die Übertreter Hilfe leisten,
                                        wozu der Kaiser eigens einen Beitrag leisten will (Art. 67-68). Die Übertreter sollen unter Androhung der Acht durch das Kammergericht die Kriegskosten erstatten (Art. 69). Die Angehörigen des Kammergerichts werden zur besonderen Beachtung der Religionsbestimmungen angehalten (Art. 91).                                        
                                </p>
                                <p>Die seit dem Wormser Reichstag von 1521 vorgebrachten Beschwerden über kirchliche Missstände sollen dem päpstlichen Legaten übergeben und durch einen kaiserlichen Gesandten beim Papst verhandelt werden (Art. 132). Die Beschwerden werden in einer Konstitution zusammengeführt und publiziert (Art. 133).</p>
                        </div>
                        
                        <!-- Ende Kapitel "3. Inhalt" -->
                        
                        <!-- Beginn Kapitel "4. Überlieferung" -->
                        
                        <div type="chapter" n="4" xml:id="ueberlieferung">
                                <head>Überlieferung und Textvorlage</head>
                                
                                <!-- Beginn Unterkapitel "4.1. Überlieferung *** Religionsfrieden ***" -->
                                
                                
                                <div type="section" n="1">
                                        <head>Handschrift</head>
                                        <p>
                        <listBibl>
                                                
                                                
                                                <bibl>
                                                        <msIdentifier>
                                                                <settlement>Wien</settlement>
                                                                <repository>ÖStA HHStA</repository>
                                                                <idno>Allgemeine Urkundenreihe (AUR)</idno>
                                                        </msIdentifier>1530 XI 19 [Ausfertigung mit
                                                        Siegeln].
                                                </bibl>
                                                
                                               
                                                
                                        </listBibl>
                                                
                                        </p>
                                </div>
                                <div type="section" n="2">
                                        <head>Drucke</head>
                                        <p>
                        <listBibl>
                                                <bibl>ABſchiedt des Rei=||chßtags zů Aug=||ſpurg Anno M.D.xxx. || 
                                                        gehalten. || <!-- Abbildung --> 
                                                        Cum gratia et pꝛiuilegio Jmperiali. ||
                                                        <lb/>[Mainz: Johan Schöffer 1530], [36] Bl., 2°
                                                        <lb/>
                                <ptr type="vd16" cRef="R 779"/>                        
                                                        <lb/>Benutztes Exemplar: <settlement>Bamberg</settlement>, Staatsbibliothek, Sign. 6 E 13 2 <ptr type="digitalisat" target="https://mdz-nbn-resolving.de/details:bsb11398871"/>
                                                </bibl>
                                                <bibl>Abſchied || des ReichsTags zu || Augſpurg. Sampt Romiſcher || Keyſerlicher Maieſtat Orde||nung vnnd Reformation: || guter pollicey ym heyli=||gen Romischen || Reich. ||
                                                        Anno zc. XXX. || Gedꝛuckt zu Franckfurt durch || Johannem Hannaw. ||
                                                        <lb/>[Frankfurt (Oder): Johann Hanau 1530], [45] Bl., 2°
                                                        <lb/>
                                <ptr type="vd16" cRef="R 778"/>                        
                                                        <lb/>Benutztes Exemplar: <settlement>Wolfenbüttel</settlement>, HAB, Sign. M Gl 4 12 <ptr type="digitalisat" target="http://diglib.hab.de/drucke/gl-4f-12/start.htm "/>
                            </bibl>
                                                <bibl>ABſchiedt des Rei=||chßtags zů Aug=||ſpurg Anno M.D.xxx. || 
                                                        gehalten. || <!-- Abbildung --> 
                                                        Cum gratia et pꝛiuilegio Jmperiali. ||
                                                        <lb/>[Mainz: Johann Schöffer 1531], [26] Bl., 2°
                                                        <lb/>
                                <ptr type="vd16" cRef="R 781"/>                        
                                                        <lb/>Benutztes Exemplar: <settlement>München</settlement>, BSB, Sign. Res/2 J.publ.g. 38 Beibd.2 <ptr type="digitalisat" target="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00029730-9"/>
                            </bibl>
                                                <bibl>ABſchiedt des Rei=||chßtags zů Aug=||ſpurg Anño M.D.xxx. || 
                                                        gehalten. || <!-- Abbildung --> 
                                                        Cum gratia et pꝛiuilegio Jmperiali. ||
                                                        <lb/>[Mainz: Johann Schöffer 1531], [26] Bl., 2°
                                                        <lb/>
                                <ptr type="vd16" cRef="R 782"/>                        
                                                        <lb/>Benutztes Exemplar: <settlement>München</settlement>, BSB, Sign. 2 J.publ.g. 301 Beibd. 2 <ptr type="digitalisat" target="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00029458-8"/>
                            </bibl>
                                                <bibl>ABſchyedt deß Rey=||chßtags tzü Augß=||purg. || Anno M.D.xxx. gehalten. || 
                                                        <!-- Abbildung --> 
                                                        Cum gratia et pꝛiuilegio Jmperiali. ||
                                                        <lb/>[Leipzig: Melchior Lotther 1531], [32] Bl., 2°
                                                        <lb/>
                                <ptr type="vd16" cRef="R 780"/>                        
                                                        <lb/>Benutztes Exemplar: <settlement>München</settlement>, BSB, Sign. 2 J.publ.g. 300 Beibd. 2 <ptr type="digitalisat" target="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10145397-5"/>
                            </bibl>
                                        </listBibl>
                    </p>
                                </div>
                                <div type="section" n="3">
                                        <head>Textvorlage</head>
                                        <p>Der Edition liegt als wohl einziger Druck des Jahres 1530 der genannte Druck 1 zugrunde, der das Druckprivileg für <rs type="person" ref="#auerbach_matthias">Matthias Auerbach</rs> enthält. Das Druckprivileg fehlt in Druck 2, 
                                                der hingegen die Reichspolizeiordnung beinhaltet, welche zuerst separat durch <rs type="person" ref="#auerbach_matthias">Matthias Auerbach</rs> bei <rs type="person" ref="#schoeffer_johann">Johann Schöffer</rs> in Mainz gedruckt wurde.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#weber_reichspolizeiordnung">
                                <surname type="author">Weber</surname>, Die Reichspolizeiordnung, S. 45-51</rs>.</note>
                                                Wahrscheinlich erschien Druck 2 erst 1531.<lb/>Im Quellentext wurde die Zählung der Artikel nach <rs type="bibl" ref="#senckenberg_ua_sammlung_2">
                            <surname type="editor">Senckenberg u.a.</surname>, Sammlung 2, S. 306-332</rs>, ergänzt.</p>
                                </div>
                                
                                
                                
                        </div>
                        
                        <!-- Ende Kapitel "4. Überlieferung" -->
                        
                        <!-- Beginn Kapitel "5. Literaturhinweise" -->
                        
                        <div type="chapter" n="5">
                                <head>Literatur</head>
                                <div type="section" n="1">
                                        <head>Edition</head>
                                        <p>
                        <listBibl>
                                                <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#senckenberg_ua_sammlung_2">
                                    <surname type="editor">Senckenberg u.a.</surname>, Sammlung 2, S. 306-332</ref>.</bibl>
                                        </listBibl>
                    </p>
                                        <p>Eine moderne Edition liegt nicht vor.</p>
                                </div>
                                
                                <div type="section" n="2">
                                        <head>Forschungsliteratur (Auswahl)</head>
                                        <p>
                        <listBibl style="list">
                                                <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#hartmann_reichstage">
                                    <surname type="author">Hartmann</surname>, Reichstage</ref>.</bibl>
                                                <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#kohnle_reichstag">
                                    <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag</ref>.</bibl>
                                                <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#neuhaus_augsburger_reichstag">
                                    <surname type="author">Neuhaus</surname>, Augsburger Reichstag</ref>.</bibl>
                                                                                                       
                                        </listBibl>
                                        </p>
                                </div>
                        </div>
                        
                        <!-- Ende Kapitel "5. Literatur" -->
                        
                        
                </body>
                <back>
                        <listBibl>
                                <bibl xml:id="aulinger_letzter_versuch">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Aulinger</surname>,
                                                Der letzte Versuch</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Aulinger</surname>
                                                <forename>Rosemarie</forename>
                                        </author>
                                        <title>Der letzte Versuch. Die Bemühungen um eine Entscheidung über die Gravamina auf dem Reistag 1530</title>
                                        <date>Stand 10.06.2024</date>
                                        <ref target="https://www.historischekommission-muenchen.de/fileadmin/user_upload/dateien/abteilungen/Deutsche_Reichstagsakten/RTA_Juengere_Reihe/Der_letzte_Versuch._Die_Bemuehungen_um_eine_Entscheidung_ueber_die_Gravamina_auf_dem_Reichstag_1530.pdf" type="ex">[Online]</ref>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="aulinger_schweinzer_gesandtenliste">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Aulinger / Schweinzer-Burian</surname>, Gesandtenliste</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Aulinger</surname>
                                                <forename>Rosemarie</forename>
                                        </author>
                                        <author>
                                                <surname>Schweinzer-Burian</surname>
                                                <forename>Silvia</forename>
                                        </author>
                                        <title>Gesandtenliste zu den Reichstagen Karls V. von 1521-1555</title>
                                        <date>Stand 06.10.2021</date>
                                        <ref target="https://www.historischekommission-muenchen.de/fileadmin/user_upload/dateien/abteilungen/Deutsche_Reichstagsakten/RTA_Juengere_Reihe/Gesandtenlisten_zu_den_Reichstagen_Karls_V._von_1521-1555__Stand_6.10.2021.pdf" type="ex">[Online]</ref>
                                </bibl> 
                                <bibl xml:id="brady_jacob_sturm">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Brady</surname>, Jacob Sturm</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Brady</surname>
                                                <forename>Thomas A.</forename>
                    </author>
                                        <title>Jacob Sturm of Strasbourg and the Lutherans at the Diet of Augsburg, 1530</title>
                                        <bibl>
                                                <title>Church History 42</title>
                                                <date>(1973)</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 183-202</biblScope>
                                        <ref target="https://www.jstor.org/stable/pdf/3163668.pdf" type="ex">[Online]</ref>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="dingel_ua_bekenntnisschriften">
                                        <abbr>
                        <surname type="editor">Dingel</surname> u.a., Bekenntnisschriften</abbr>
                                        <editor>
                                                <surname>Dingel</surname>
                                                <forename>Irene</forename> u.a.</editor>
                                        <title>Die Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Vollständige
                                                Neuedition</title>
                                        <tei:pubPlace>Göttingen / Bristol (CO)</tei:pubPlace>
                                        <date>2014</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="fabian_entstehung">
                                        <abbr>
                        <surname>Fabian</surname>, Entstehung</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Fabian</surname>
                                                <forename>Ekkehart</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Entstehung des Schmalkaldischen Bundes und seiner Verfassung
                                                1524/29-1531/35. Brück, Philipp von Hessen und Jakob Sturm. Darstellung und
                                                Quellen mit einer Brück-Bibliographie, 2. Aufl.</title>
                                        <tei:pubPlace>Tübingen</tei:pubPlace>
                                        <date>1962</date>
                                        <series>
                        <ref target="#skrg" type="abbr">SKRG</ref> 1</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="foerstemann_urkundenbuch_1">
                                        <abbr>
                        <surname type="editor">Förstemann</surname>, Urkundenbuch 1</abbr>
                                        <editor>
                                                <surname>Förstemann</surname>
                                                <forename>Karl Eduard</forename>
                                        </editor>
                                        <title>Urkundenbuch zu der Geschichte des Reichstages zu Augsburg im Jahre 1530.
                                                Bd. 1.: Von dem Ausgange des kaiserlichen Ausschreibens bis zu der Uebergabe der Augsburgischen Confession </title>
                                        <tei:pubPlace>Halle</tei:pubPlace>
                                        <date>1833</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="hartmann_reichstage">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Hartmann</surname>, Reichstage</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Hartmann</surname>
                                                <forename>Thomas Felix</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Reichstage unter Karl V. Verfahren und Verfahrensentwicklung
                                                1521-1555</title>
                                        <tei:pubPlace>Göttingen</tei:pubPlace>
                                        <date>2017</date>
                                        <series>
                        <ref target="#shkba" type="abbr">SHKBA</ref> 100</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="haug-moritz_bund">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Haug-Moritz</surname>, Bund</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Haug-Moritz</surname>
                                                <forename>Gabriele</forename>
                                        </author>
                                        <title>Der Schmalkaldische Bund 1530-1540/41. Eine Studie zu den
                                                genossenschaftlichen Strukturelementen der politischen Ordnung des Heiligen
                                                Römischen Reiches Deutscher Nation</title>
                                        <tei:pubPlace>Leinfelden-Echterdingen</tei:pubPlace>
                                        <date>2002</date>
                                        <series>
                        <ref target="#sswl" type="abbr">SSWL</ref> 44</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="honee_libell">
                                <abbr>
                        <surname type="author">Honée</surname>, Libell
                                </abbr>
                                <author>
                                        <surname>Honée</surname>
                                        <forename>Eugène</forename>
                                </author>
                                <title>Der Libell des Hieronymus Vehus zum Augsburger Reichstag 1530</title>
                                <tei:pubPlace>Münster</tei:pubPlace>
                                <date>1988</date>
                                <series>
                        <ref target="#rst" type="abbr">RST</ref> 125</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="immenkoetter_confutatio">
                                        <abbr>
                        <surname type="editor">Immenkötter</surname>, Confutatio</abbr>
                                        <editor>
                                                <surname>Immenkötter</surname>
                                                <forename>Herbert</forename>
                                        </editor>
                                        <title>Die Confutatio der Confessio Augustana vom 3. August 1530, 2. Aufl.</title>
                                        <tei:pubPlace>Münster</tei:pubPlace>
                                        <date>1981</date>
                                        <series>
                        <ref target="#ccath" type="abbr">CCath</ref> 33</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="immenkoetter_einheit">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Immenkötter</surname>, Um die Einheit im Glauben</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Immenkötter</surname>
                                                <forename>Herbert</forename>
                                        </author>
                                        <title>Um die Einheit im Glauben. Die Unionsverhandlungen des Augsburger Reichstages im August und September 1530</title>
                                        <tei:pubPlace>Münster</tei:pubPlace>
                                        <date>1973</date>
                                        <series>
                        <ref target="#klk" type="abbr">KLK</ref> 33</series>
                                </bibl>
                                <!--<bibl xml:id="koehler_glaubensbekenntnis">
                                        <abbr><surname type="author">Köhler</surname>, Zwinglis Glaubensbekenntnis</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Köhler</surname>
                                                <forename>Walther</forename>
                                        </author>
                                        <title>Zwinglis Glaubensbekenntnis</title>
                                        <bibl>
                                                <title><ref type="abbr" target="#zwing.">Zwing.</ref> 5/5-6</title>
                                                <date>(1931)</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 242-261
                                        <ptr type="digitalisat" target="https://www.zwingliana.ch/index.php/zwa/article/view/1560/1470"/>
                                        </biblScope>
                                </bibl>-->
                                <bibl xml:id="kohler_ferdinand_i_1503_1564">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Kohler</surname>, Ferdinand I. 1503-1564</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Kohler</surname>
                                                <forename>Alfred</forename>
                                        </author>
                                        <title>Ferdinand I. 1503-1564. Fürst, König und Kaiser</title>
                                        <tei:pubPlace>München</tei:pubPlace>
                                        <date>2003</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="kohler_karl_v_biographie">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Kohler</surname>, Karl V.</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Kohler</surname>
                                                <forename>Alfred</forename>
                                        </author>
                                        <title>Karl V. 1503-1564. Eine Biographie</title>
                                        <tei:pubPlace>München</tei:pubPlace>
                                        <date>1999</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="kohler_quellen"><!-- neu in EuReD -->
                                <abbr>
                        <surname type="editor">Kohler</surname>, Quellen</abbr>
                                <editor>
                                        <surname>Kohler</surname>
                                        <forename>Alfred</forename>
                                </editor>
                                <title>Quellen zur Geschichte Karls V.</title>
                                <tei:pubPlace>Darmstadt</tei:pubPlace>
                                <date>1990</date>
                                <series>
                        <ref target="#aqdgnz" type="abbr">AQDGNZ</ref> 15</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="kohnle_einschlussformeln">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Kohnle</surname>, Einschlussformeln</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Kohnle</surname>
                                                <forename>Armin</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Einschluss- und Ausschlussformeln in reichsrechtlichen Dokumenten der Reformationszeit</title>
                                        <bibl>
                                                <editor>
                                                        <surname>Jürgens</surname>
                                                        <forename>Henning P.</forename>
                                                </editor>
                                                <editor>
                                                        <surname>Witt</surname>
                                                        <forename>Christian V.</forename>
                                                </editor>
                                                <title>An den Rand gedrängt – den Rand gewählt. Marginalisierungsstrategien in der Frühen Neuzeit</title>
                                                <tei:pubPlace>Leipzig</tei:pubPlace>
                                                <date>2021</date>
                                                <series>
                            <ref target="#lstrlo" type="abbr">LStRLO</ref> 41</series>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 173-187</biblScope>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="kohnle_reichstag">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Kohnle</surname>, Reichstag</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Kohnle</surname>
                                                <forename>Armin</forename>
                                        </author>
                                        <title>Reichstag und Reformation. Kaiserliche und ständische Religionspolitik
                                                von den Anfängen der Causa Lutheri bis zum Nürnberger
                                                Religionsfrieden</title>
                                        <tei:pubPlace>Gütersloh</tei:pubPlace>
                                        <date>2001</date>
                                        <series>
                        <ref target="#qfrg" type="abbr">QFRG</ref> 72</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="krodel_law">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Krodel</surname>, Law</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Krodel</surname>
                                                <forename>Gottfried G.</forename>
                                        </author>
                                        <title>Law, Order, and the Almighty Taler: The Empire in Action at the 1530 Diet of Augsburg</title>
                                        <bibl>
                                                <title>The Sixteenth Century Journal 13</title>
                                                <date>(1982)</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 75-106</biblScope>
                                        <ref target="https://www.jstor.org/stable/2540054" type="ex">[Online]</ref>
                                  </bibl>
                                <bibl xml:id="lies_krieg">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Lies</surname>, Krieg</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Lies</surname>
                                                <forename>Jan Martin</forename>
                                        </author>
                                        <title>Zwischen Krieg und Frieden. Die politischen Beziehungen Landgraf Philipps
                                                des Großmütigen von Hessen zum Haus Habsburg 1534-1541</title>
                                        <tei:pubPlace>Göttingen / Bristol (Conn.)</tei:pubPlace>
                                        <date>2013</date>
                                        <series>
                        <ref target="#vieg" type="abbr">VIEG</ref> 231</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="may_marburger_religionsgespraech">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">May</surname>, Marburger Religionsgespräch</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>May</surname>
                                                <forename>Gerhard</forename>
                                        </author>
                                        <title>Marburger Religionsgespräch</title>
                                        <bibl>
                                                <editor>
                                                        <surname>Krause</surname>
                                                        <forename>Gerhard</forename>
                                                </editor>
                                                <editor>
                                                        <surname>Müller</surname>
                                                        <forename>Gerhard</forename>
                                                </editor>
                                                <title>
                            <ref target="#tre" type="abbr">TRE</ref>, Bd. 22</title>
                                                <tei:pubPlace>Berlin / New York</tei:pubPlace>
                                                <date>1992</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 75-79</biblScope>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="neuhaus_augsburger_reichstag">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Neuhaus</surname>, Augsburger Reichstag</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Neuhaus</surname>
                                                <forename>Helmut</forename>
                                        </author>
                                        <title>Der Augsburger Reichstag 1530: Ein Forschungsbericht</title>
                                        <bibl>
                                                <title>
                            <ref type="abbr" target="#zhf">ZHF</ref> 9</title>
                                                <date>(1982)</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 167-211</biblScope>
                                        <ref target="https://www.jstor.org/stable/43566970" type="ex">[Online]</ref>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="paetzold_konfutation">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Pätzold</surname>, Konfutation</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Pätzold</surname>
                                                <forename>Alfred</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Konfutation des Vierstädtebekenntnisses: ihre entstehung und ihr Original</title><!-- Übersetzer -->
                                        <tei:pubPlace>Leipzig</tei:pubPlace>
                                        <date>1900</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="senckenberg_ua_sammlung_2">
                                        <abbr>
                        <surname type="editor">Senckenberg</surname> u.a., Sammlung 2</abbr>
                                        <editor>
                                                <surname>Senckenberg</surname>
                                                <forename>Heinrich Christian</forename>
                                                <nameLink>von</nameLink>
                                        </editor>
                                        <editor>
                                                <surname>Schmauß</surname>
                                                <forename>Johann Jacob</forename>
                                        </editor>
                                        <title>Neue und vollständigere Sammlung der Reichs-Abschiede, Welche von den
                                                Zeiten Kayser Conrads des II. bis jetzo, auf den Teutschen Reichs-Tägen
                                                abgefasset worden. Sammt den wichtigsten Reichs-Schlüssen, so auf dem noch
                                                fürwährenden Reichs-Tage zur Richtigkeit gekommen sind [...],
                                                Bd. 2</title>
                                        <tei:pubPlace>Frankfurt am Main</tei:pubPlace>
                                        <date>1747</date>
                                        <ptr type="vd18" cRef="90516036"/>
                                        <ptr type="digitalisat" target="http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10492671-4"/>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="schluetter-schindler_bund">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Schlütter-Schindler</surname>, Bund</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Schlütter-Schindler</surname>
                                                <forename>Gabriele</forename>
                                        </author>
                                        <title>Der Schmalkaldische Bund und das Problem der causa religionis</title>
                                        <tei:pubPlace>Frankfurt am Main / Bern / New York</tei:pubPlace>
                                        <date>1986</date>
                                        <series>
                        <ref target="#ehs_g" type="abbr">EHS.G</ref> 283</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="schneider_ius">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Schneider</surname>, Ius</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Schneider</surname>
                                                <forename>Bernd Christian</forename>
                                        </author>
                                        <title>Ius Reformandi. Die Entwicklung eines Staatskirchenrechts von seinen
                                                Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches</title>
                                        <tei:pubPlace>Tübingen</tei:pubPlace>
                                        <date>2001</date>
                                        <series>
                        <ref target="#jusecc" type="abbr">JusEcc</ref> 68</series>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="schroeder_gerichtsordnung">
                                <abbr>
                        <surname type="editor">Schröder</surname>, Gerichtsordnung</abbr>
                                <author>
                                        <surname>Schröder</surname>
                                        <forename>Friedrich-Christian</forename>
                                </author>
                                <title>Die Peinliche Gerichtsordung Kaiser Karls V. und des Heiligen Römischen Reiches (Carolina)</title>
                                <tei:pubPlace>Stuttgart</tei:pubPlace>
                                <date>2000</date>                    
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="schubert_bekenntnisbildung">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">von Schubert</surname>, Bekenntnisbildung</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>von Schubert</surname>
                                                <forename>Hans</forename>
                                        </author>
                                        <title>Bekenntnisbildung und Religionspolitik 1529/30 (1524-1534). Untersuchungen und Texte</title>
                                        <tei:pubPlace>Gotha</tei:pubPlace>
                                        <date>1910</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="steglich_tuerkenhilfe">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Steglich</surname>, Türkenhilfe</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Steglich</surname>
                                                <forename>Wolfgang</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Reichstürkenhilfe in der Zeit Karls V.</title>
                                        <bibl>
                                                <title>Militärgeschichtliche Mitteilungen 11</title>
                                                <date>(1972)</date>
                                        </bibl>
                                        <biblScope>S. 7-55</biblScope>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="stolberg_rilinger_kaisers">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Stolberg-Rilinger</surname>, Des Kaisers alte Kleider</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Stolberg-Rilinger</surname>
                                                <forename>Barbara</forename>
                                        </author>
                                        <title>Des Kaisers alte Kleider. Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches</title>
                                        <tei:pubPlace>München</tei:pubPlace>
                                        <date>2008</date>
                                </bibl>
                                <bibl xml:id="weber_reichspolizeiordnung">
                                        <abbr>
                        <surname type="author">Weber</surname>, Die Reichspolizeiordnung</abbr>
                                        <author>
                                                <surname>Weber</surname>
                                                <forename>Matthias</forename>
                                        </author>
                                        <title>Die Reichspolizeiordnung von 1530, 1548 und 1577. Historische EInführung und Edition</title>
                                        <tei:pubPlace>Frankfurt a.M.</tei:pubPlace>
                                        <date>2002</date>
                                        <series>Ius Commune. Sonderhefte 146</series>
                                </bibl>
                        </listBibl>
                </back>
        </text>
</tei:TEI>