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               <title level="s">Europäische Religionsfrieden Digital</title>
               <title level="a">Regensburger Rezess (<date when="1548-10-24">24. Oktober 1548</date> / <date when="1549-06-05">5. Juni 1549</date>) - Einleitung</title><!-- Titel eintragen --> 
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                    <persName>Hans-Otto Schneider</persName>
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                    <resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/mrk">Mitarbeit</resp>
                    <persName>Kevin Wunsch</persName>
                    <persName>Silke Kalmer</persName>
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               <edition>Digitale Edition gemäß <ref target="http://www.tei-c.org/">TEI P5</ref>
                </edition>
               <funder>Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz</funder>
                <principal>Unter der Leitung von Irene Dingel und Thomas Stäcker</principal>
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               <date when="2024" type="issued">2024</date> <!-- Datum anpassen -->
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                     <p xml:lang="en">This file is licensed under the terms of the Creative Commons License CC-BY 4.0 (Attribution 4.0 International)</p>
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                <p>Born digital.</p>
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                        <idno type="URI">http://id.loc.gov/vocabulary/relators/</idno> MARC Code List for Relators </bibl>
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         <!-- Beginn der gesamten Einleitung -->


         <head>Regensburger Rezess - Einleitung</head>

         <!-- Beginn Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <div type="chapter" n="1">
            <head>Historischer Kontext</head>

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Zur Vorgeschichte</head>
               <p>Der Regensburger Rezess versucht Entscheidungen <rs type="person" ref="#karl_v">Karls V.</rs> zu Streitigkeiten vornehmlich zwischen dem Bischof von <rs type="place" ref="#regensburg_hochstift">Regensburg</rs> und dem <rs type="place" ref="#regensburg">dortigen</rs> Stadtrat einer Lösung zuzuführen.</p>
               <p>Die territoriale Situation und die damit verbundenen Herrschaftsverhältnisse waren in <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> von sich verschränkenden politischen Strukturen geprägt.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#schmid_regensburg">
                                <surname type="author">Schmid</surname>, Regensburg</rs>.</note> Das rings von <rs type="place" ref="#bayern_kurfuerstentum">bayerischem Territorium</rs> umschlossene Stadtgebiet umfasste fünf verschiedene reichsunmittelbare Herrschaftseinheiten, deren Rechte und Zuständigkeiten nicht in jedem Fall klar abgegrenzt waren, sondern sich vielfältig überschnitten: (1) die <rs type="place" ref="#regensburg">Reichsstadt</rs>, die seit <date from="1499">1499</date> einem Reichshauptmann unterstand und durch den Erbschutzvertrag von <date when="1521">1521</date> besonders eng an das Haus Habsburg gebunden war; (2) Dombezirk und Bischofshof gehörten zum <rs type="place" ref="#regensburg_hochstift">Hochstift Regensburg</rs>, das auch über weiteren Grundbesitz in und außerhalb der <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> verfügte; jeweils reichsunmittelbaren Status besaßen darüberhinaus (3) das Benediktinerkloster <rs type="place" ref="#sankt_emmeram">St. Emmeram</rs> und die beiden Frauenstifter (4) <rs type="place" ref="#niedermuenster_stift">Nieder-</rs> und (5) <rs type="place" ref="#obermuenster_abtei">Obermünster</rs>.</p> 
               <p>Am <date when="1542-10-14">14. Oktober 1542</date> hatte der Rat die Einführung der Reformation beschlossen, als besonders markantes Zeichen dafür die Einführung der Abendmahlsfeier mit Austeilung von Brot und Wein an die Gemeinde.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#theobald_reformationsgeschichte_i">
                                <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte I</rs>, 266-269.</note> Gegen die kirchlichen Reformen und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen und Verschlechterungen in der Position des altgläubigen Klerus wehrten sich besonders der <rs type="person" ref="#pankraz_sinzenhofen">Bischof</rs> und das Domkapitel, so weit es ihnen irgend möglich war. Nach dem Sieg des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs> über die Häupter des <rs type="event" ref="bund_schmalkaldischer">Schmalkaldischen Bundes</rs> <date when="1547">1547</date> nutzte Bischof <rs type="person" ref="#pankraz_sinzenhofen">Pankraz</rs> die Gelegenheit, den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> um ein Einschreiten gegen die reformatorisch Gesinnten in der <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> zu bitten. Er wählte den Weg über König <rs type="person" ref="#ferdinand_i">Ferdinand</rs> bzw. dessen Räte, um sich an den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> zu wenden. Der <q>geharnischte</q> <rs type="event" ref="#reichstag_augsburg_1548">Reichstag von 1547/48</rs>, in dessen Kontext das <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Augsburger Interim</rs> als Grundlage für konsequente Rekatholisierungen erlassen wurde, bot die Gelegenheit, mit dem anwesenden <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> Kontakt aufzunehmen. Allerdings starb Bischof <rs type="person" ref="#pankraz_sinzenhofen">Pankraz</rs>, ehe der <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> in der Angelegenheit entschied.</p>
            </div>
            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Zur Entstehung des Rezesses</head>
               <p>Wie aus dem Begleitschreiben des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs> zu einem Bescheid vom <date when="1548-10-24">24. Oktober 1548</date> hervorgeht, war zunächst geplant gewesen, die Entscheidungen den Streitparteien mündlich zu eröffnen, und zwar in <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> und in Gegenwart des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs>. Dessen beschleunigte Abreise vom <rs type="event" ref="#reichstag_augsburg_1548">Augsburger Reichstag</rs> <date when="1548">1548</date> hatte dies jedoch vereitelt. So ließ der <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> den Beteiligten seine Beschlüsse schriftlich zugehen, um angesichts des zu dieser Zeit anstehenden Wechsels auf dem Regensburger Bischofsstuhl die Klärung der Streitfragen nicht weiter zu verzögern. Das kaiserliche Schreiben, datiert vom <date when="1548-10-24">24. Oktober 1548</date> aus <rs type="place" ref="#bruessel">Brüssel</rs>, traf anscheinend <date from="1548-12-01" to="1548-12-15">in der ersten Dezemberhälfte 1548</date> in <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> ein. Der designierte Bischof <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Georg von Pappenheim</rs> war allerdings mit dem kaiserlichen Bescheid nicht in allen Punkten zufrieden, sondern wandte sich erneut an den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>, um Nachbesserungen zu erreichen. Daraufhin wurden einige Formulierungen des ursprünglichen Bescheids vom <date when="1548-10-24">24. Oktober 1548</date> in einem Schreiben vom <date when="1549-06-05">5. Juni 1549</date> abgeändert, andere bestätigt. Dabei wurde der Wortlaut des ersten Bescheides nahezu wörtlich wiederholt, und zwar zunächst unter Beibehaltung der zu verändernden Formulierungen; die Änderungen wurden dann im Anschluss verzeichnet, vermehrt um weitere Ausführungsbestimmungen zum Bescheid.</p>
            </div>
            <div type="section" n="3">
               <head type="sub">Rezeption und Bedeutung</head>
               <p>Der Regensburger Rezess ergänzt die Einführung des <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Augsburger Interims</rs> auf theologischer Ebene durch Regelungen spezifischer Probleme, die in der Stadt <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> auf politisch-wirtschaftlicher Ebene im Zuge der Reformation aufbrachen. Die in dem kaiserlichen Erlass getroffenen bzw. darauf basierenden Anordnungen blieben für die Verhältnisse in <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> nur <date to="1552-06">bis etwa Mitte 1552</date> maßgeblich. Die Stadt nahm im Fürstenaufstand <date when="1555">1552</date> eine neutrale Haltung ein bzw. hielt auch in dieser kritischen Situation an ihren Verpflichtungen gegenüber dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> fest. In der Folge wurden die Restriktionen gegenüber den Anhängern der Reformation Wittenberger Prägung nicht aufrechterhalten; noch vor Abschluss des <rs type="event" ref="#passauer_vertrag">Passauer Vertrags</rs> wurden evangelische Gottesdienste wieder zugelassen, und die Stadt konnte wieder evangelische Geistliche in Dienst nehmen.<note type="annotation">Zu den näheren Umständen vgl. <rs type="bibl" ref="#theobald_reformationsgeschichte_ii">
                                <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte II</rs>, 181-183.</note> Die Loyalität gegenüber dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> und dem Haus Habsburg zahlte sich auch mittel- und langfristig aus. Die Möglichkeit, innerhalb des Stadtgebiets Gottesdienste beider ab <date from="1555">1555</date> reichsrechtlich anerkannten Konfessionen zu besuchen, trug neben anderen Faktoren mit dazu bei, dass <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs> schließlich ab <date from="1594">1594</date> zum einzigen Tagungsort des (ab <date from="1663">1663</date> <q>immerwährenden</q>) Reichstags wurde.</p>
            </div>
            


         </div>

         <!-- Ende Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <!-- Beginn Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <div type="chapter" n="2">
            <head>Unterzeichner und Unterhändler</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Unterzeichner</head>
               <p>
               <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser Karl V.</rs>
               <lb/>
                        <rs type="person" ref="#obernburger_johannes">Johannes Obernburger</rs>
               <lb/>
                        <rs type="person" ref="#granvelle_nicolas">Nicolas Perrenot de Granvelle</rs>
                        <note type="annotation">Vgl. die Anmerkung zum <ref type="quelle" target="0223#bertzenot">Text</ref>.</note>
               </p>
            </div>

            <!-- Ende Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.2. Unterhändler" -->

            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Unterhändler</head>
               <p>
                        <rs type="person" ref="#pankraz_sinzenhofen">Bischof Pankraz von Sinzenhofen</rs>
               <lb/>
                        <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Bischof Georg von Pappenheim</rs>
                  <lb/>Kämmerer und Rat der Reichsstadt <rs type="place" ref="#regensburg">Regensburg</rs>
               <lb/>
               </p>
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Unterkapitel "Unterhändler" -->

         <!-- Ende Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <!-- Beginn Kapitel "3. Inhalt" -->

         <div type="chapter" n="3">
            <head>Inhalt</head>
            
            <p>Der Rezess fasst die kaiserlichen Entscheidungen über die Streitgegenstände, die der inzwischen verstorbene Regensburger Bischof <rs type="person" ref="#pankraz_sinzenhofen">Pankraz von Sinzenhofen</rs> vorgetragen hat, in vier Gruppen zusammen: 
               <lb/>Bezüglich der ersten Gruppe (vgl. Art. 1) - Änderungen in der kirchlichen Lehre und gottesdienstlichen Praxis, insbesondere der Sakramentsverwaltung, Anstellung von Pfarrern und Predigern, Errichtung neuer Kirchen und Friedhöfe, Missionierung unter Abhängigen (Kindern, Dienstboten, Kranken in karitativen Anstalten) und Schutz für Geistliche, die ihre Ämter aufgegeben haben, vor der bischöflichen Jurisdiktion - verweist er auf die einschlägigen Bestimmungen des inzwischen erlassenen <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Augsburger Interims</rs>. 
               <lb/>Hinsichtlich der zweiten Gruppe (vgl. Art. 2), die im wesentlichen die rechtliche Sonderstellung der Geistlichen und der Mitglieder ihrer Haushaltungen betrifft, wird an die vom <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> beauftragten Kommissare verwiesen. 
               <lb/>Auch für die dritte Gruppe von Streitgegenständen (vgl. Art. 3) sollen die kaiserlichen Kommissare nach einvernehmlichen Lösungen suchen, im Falle eines Misslingens sollen sie die dafür verantwortlichen Kontrahenten an den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> melden. 
               <lb/>Für eine vierte Gruppe (vgl. Art. 4) werden folgende kaiserliche Entscheidungen mitgeteilt: An den Bettelordensklöstern darf die <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> keine baulichen Veränderungen vornehmen und auch ohne Erlaubnis der Orden oder der geistlichen Obrigkeit niemanden dort wohnen lassen (vgl. Art. 4.1). Die Regensburger sollen Gegenstände aus dem Besitz der Orden auf Nachfrage wieder herausgeben (vgl. Art. 4.2) und ihnen Zinsen und Gülten ungehindert zugehen lassen (vgl. Art. 4.3); der <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> steht nur in Ausnahmefällen das Recht zu, die Geistlichen gerichtlich vorzufordern oder obrigkeitliche Ansprüche zu erheben (vgl. Art. 4.3). Dementsprechend soll sie auch in Maßnahmen der geistlichen Obrigkeiten gegen Geistliche nicht eingreifen (vgl. Art. 4.4). Ehesachen sollen dem geistlichen Gericht überantwortet werden (vgl. Art. 4.5). Das kirchliche Asyl ist zu respektieren (vgl. Art. 4.6). Ordensleute sollen in ihrer Lebensgestaltung unbehelligt bleiben (vgl. Art. 4.7). Die Armen sollen nicht abgewiesen werden (Hintergrund ist wohl die Neuordnung des Armenwesens, die mit der Einrichtung eines gemeinen Kastens verbunden war und das Betteln eindämmen sollte; vgl. Art. 4,8). 
               <lb/>Bischof, Domkapitel und Geistlichkeit sollen jährlich 200 Gulden an die <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> zahlen, wie vor Jahren zugesagt (vgl. Art. 4.9). Beide Seiten sollen sich guter Nachbarschaft befleißigen; Streitigkeiten sollen gütlich oder auf ordentlichem Instanzenweg ausgetragen werden (vgl. Art. 4.10).
               <lb/>Auf die Bitte des neugewählten Bischofs <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Georg von Pappenheim</rs> um Nachbesserung des kaiserlichen Bescheides vom <date when="1548-10-24"/>24. Oktober 1548 und um Ausstellung einer förmlichen Urkunde darüber wird folgendes festgesetzt:
               <lb/>Zum <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Interim</rs> verweist er auf eine weitere Anordnung, die er demnächst zu erlassen plant (vgl Art. 5.1).
               <lb/>Wegen der Bitte um Aufhebung einiger der <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> früher gewährten Freiheiten sollen <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Bischof</rs> und Geistlichkeit sich an die Kommissarien wenden, wenn sie etwas vorbringen wollen (vgl. Art. 5.2).
               <lb/>Was Fragen zu den bürgerlichen Pflichten und Gelübden derjenigen betrifft, die in Häusern wohnen, die der Geistlichkeit gehören, so soll sich damit die vorgenannte Kommission beschäftigen (vgl. Art. 5.3).
               <lb/>Der Rezess soll in schriftlicher Form dem <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Bischof</rs> und der Geistlichkeit zugehen und durch die Kommissarien den Regensburgern mitgeteilt werden (vgl. Art. 5.4). Dabei sollen jedoch bestimmte Formulierungen gegenüber der bisherigen Fassung verändert werden (vgl. Art. 5.5 und 5.6).
               <lb/>Falls der <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Bischof</rs> begründete Klagen gegen die <rs type="place" ref="#regensburg">Stadt</rs> vorbringen kann, besonders bezüglich Zinsen und Gülten etc., dann soll er Mandate des Kaisers erhalten, um seine Position durchzusetzen (vgl. Art. 5.7).
               <lb/>Zu kaiserlichen Kommissaren werden Landgraf <rs type="person" ref="#georg_iii_leuchtenberg">Georg III. zu Leuchtenberg</rs> und <rs type="person" ref="#konrad_v_rechberg">Konrad V. von Rechberg</rs> bestimmt (vgl. Art. 5.8).
               <lb/>Über dies alles ist die vorliegende Urkunde für <rs type="person" ref="#pappenheim_georg_von">Bischof</rs>, Domkapitel und Geistlichkeit ausgestellt und mit kaiserlichem Siegel versehen.
            </p>
         </div>
         
         <!-- Ende Kapitel "3. Inhalt" -->
         
         <!-- Beginn Kapitel "4. Überlieferung" -->
         
         <div type="chapter" n="4" xml:id="ueberlieferung">
            <head>Überlieferung und Textvorlage</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "4.1. Überlieferung *** Religionsfrieden ***" -->
        
            <div type="section" n="1">
               <head>Handschriften</head>
               <p>
                        <listBibl>
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                        <idno>1.30 Ecclesiastica I, 10,27 [Originalschreiben Kaiser Karls V., Brüssel 24. Oktober 1548 ("wurde bei Kontrolle am 6. Mai 1929 nicht vorgefunden")].</idno>  
                     </msIdentifier>
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                        <idno>1.30 Ecclesiastica I, 8,20 (S. 4368f, 4370-4375) [Abschrift des kaiserlichen Originalschreibens vom 24. Oktober 1548 einschließlich des beiliegenden ursprünglichen Bescheides].</idno>
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                        <idno>1.30 Ecclesiastica I, 10,28 (S. 5256-5260) [Abschrift des ursprünglichen Bescheides vom 24. Oktober 1548].</idno>
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                        <idno>1.30 Ecclesiastica I, 10,29 (S. 5248-5252[5253]) [Abschrift des ursprünglichen Bescheides vom 24. Oktober 1548].</idno>
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                     <bibl>
                        <msIdentifier>
                           <settlement>Regensburg</settlement>
                           <repository>Stadtarchiv</repository>
                           <idno>1.30 Ecclesiastica I, 8,6 (S. 4226-4235) [Abschrift (um 1630, Vorlage für Druck 1) des kaiserlichen Bescheides Brüssel 5. Juni 1549]</idno>
                        </msIdentifier>
                     </bibl>
                  </listBibl>
               </p>
            </div>
            
            <!-- Beginn Unterkapitel "4.2. Drucke *** Religionsfrieden ***" -->
            
            <div type="section" n="2">
               <head>Drucke</head>
               <p>
                        <listBibl>
                  <bibl>ACTA COM- || MISSIONIS, || Wegen der in Anno 1630. || vnd 1631. vbel angemaster ReligionsRe= || formation in deß Heiligen Roͤmischen Reichs || Freyen Statt || Regenspurg. || Maͤnniglich zur Nachrichtung in || offenen Truck gegeben. || [o.O., o.J.; vmtl. Regensburg um 1632] (VD17 23:000337C), S. 24-28 (D1v-D3v).</bibl>
                  <bibl>
                                <rs type="bibl" ref="#luenig_reichsarchiv_5">
                                    <surname type="author">Lünig</surname>,Teutsches Reichs-Archiv, Bd. V</rs>, 488-490 (Nr. CLXXXII).</bibl>
                  <bibl>Dumont 4/2, 346b-348b (Nr. CCXVI)(nach Lünig).</bibl>
                  <bibl>Actenmaͤssige || Pruͤfung || entgegengestellt || vom || Kammerer und Rath || der || Kaiserlichen freien Reichsstadt || Regensburg || der, von dem || Fuͤrstlichen Reichsstift St. Emmeram || verbreiteten || Beurkundeten Geschichte der gegenseitigen || Gerechtsamen und daruͤber entstandenen Differenzien. || == || Mit Beilagen No. 1. bis 40. || [Vignette] || == || Regensburg, 1784. (VD18 10645705; VD18 14529521), S. 12-14 (Beilage Num. 11. Extract Recessus K. Karl V. d. d. 5. Iuni 1549).</bibl>
               </listBibl>
                    </p>
            </div>
            
            <!-- Beginn Unterkapitel "4.3. Textvorlage *** Religionsfrieden ***" -->
            
            <div type="section" n="3">
               <head>Textvorlage</head>
               <p>Stadtarchiv Regensburg
                  <idno>1.30 Ecclesiastica I, 8,6 (S. 4226-4235) [siehe oben Handschrift Nr. 5]. Diese Fassung wurde auch Grundlage der späteren Drucke.</idno>
               </p>
            </div>



         </div>

         <!-- Ende Kapitel "4. Überlieferung" -->

         <!-- Beginn Kapitel "5. Literaturhinweise" -->

         <div type="chapter" n="5">
            <head>Literatur</head>
            <div type="section" n="1">
               <head>Edition</head>
               <p>
                        <listBibl>
                     <bibl>Es liegt keine moderne Edition vor.</bibl>
                  </listBibl>
                    </p>
            </div>

            <div type="section" n="2">
               <head>Forschungsliteratur (Auswahl)</head>
               <p>
                        <listBibl style="list">
                  
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#schmid_regensburg">
                                    <surname type="author">Schmid</surname>, Regensburg</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#theobald_reformationsgeschichte_i">
                                    <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte I</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#theobald_reformationsgeschichte_ii">
                                    <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte II</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#beck_reichshauptmannschaft">
                                    <surname type="author">Beck</surname>, Reichshauptmannschaft</ref>.</bibl>
                  <!--<bibl><ref type="bibl" subtype="long" target="#schmid_urkundenregesten"><surname type="author">Schmid</surname>, Urkunden-Regesten</ref>.</bibl>
                  <bibl><ref type="bibl" subtype="long" target="#emmerig_muenzrecht"><surname type="author">Emmerig</surname>, Münzrecht</ref>.</bibl>-->
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#gatz_bischoefe_1448-1648">
                                    <surname type="editor">Gatz</surname>, Bischöfe 1448-1648</ref>.</bibl>
                  <!--<bibl><ref type="bibl" subtype="long" target="#buchberger_reichert_gottesdienst"><surname type="editor">Buchberger</surname> / <surname type="editor">Reichert</surname>, Gotesdienste</ref>.</bibl>
                  <bibl><ref type="bibl" subtype="long" target="#martin_probstgericht"><surname type="author">Martin</surname>, Probstgericht</ref>.</bibl>-->
                  <!--<bibl><ref type="bibl" subtype="long" target="#luenig_reichs-archiv_5"><surname type="author">Lünig</surname>, Reichs-Archiv 5</ref>.</bibl>-->
                     
               </listBibl>
               </p>
               <!--<p><listBibl style="list">
               
               <bibl>Peter Schmid: Regensburg. Freie Reichsstadt, Hochstift und Reichsklöster, in: Anton Schindling / Werner Ziegler (Hgg.): Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500-1650. 6. Nachträge, Münster 1996 (KLK 56), S. 36-57.</bibl>
               <bibl>Leonhard Theobald: Die Reformationsgeschichte der Reichsstadt Regensburg II, Nürnberg 1951 (EKGB 19/II).</bibl>
               <bibl>Tobias S. Beck: Kaiser und Reichsstadt am Beginn der Frühen Neuzeit. Die Reichshauptmannschaft in den Regensburger Regimentsordnungen 1492-1555, Regensburg 2011.</bibl>
               <bibl>Joseph Schmid: Die Urkunden-Regesten des Kollegiatstiftes U. L. Frau zur Alten Kapelle in Regensburg, 2. Band, Regensburg 1912.</bibl>
               <bibl>Hubert Emmerig, Art. Münzrecht (Mittelalter/Frühe Neuzeit), publiziert am 23.11.2010; in: Historisches Lexikon Bayerns (zuletzt besucht: 17.06.2024)</bibl>
               <bibl>Erwin Gatz (Hg.): Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448-1648. Ein biographisches Lexikon. 2., unveränderte Aufl. Berlin 2023.</bibl>
               </listBibl>
               </p>-->
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Kapitel "5. Literatur" -->
         
         
      </body>
      <back>
         
         <listBibl>
         
         
         
         <bibl xml:id="schmid_regensburg">
            <abbr>
                        <surname type="author">Schmid</surname>, Regensburg</abbr>
            <author>
               <surname>Schmid</surname>
               <forename>Peter</forename>
            </author>
            <title>Regensburg. Freie Reichsstadt, Hochstift und Reichsklöster</title>
            <bibl>
               <editor>
                  <surname>Schindling</surname>
                  <forename>Anton</forename>
               </editor>
               <editor>
                  <surname>Ziegler</surname>
                  <forename>Walter</forename>
               </editor>
               <title>Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und
                  Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500-1650. 6
                  Nachträge</title>
               <pubPlace>Münster</pubPlace>
               <date>1996</date>
               <series>
                            <ref target="#klk" type="abbr">KLK</ref> 56</series>
            </bibl>
            <biblScope>S. 36-57</biblScope>
         </bibl>
            
            <bibl xml:id="theobald_reformationsgeschichte_i">
               <abbr>
                        <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte I</abbr>
               <author>
                  <surname>Theobald</surname>
                  <forename>Leonhard</forename>
               </author>
               <title>Die Reformationsgeschichte der Reichsstadt Regensburg I</title>
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               <date>1936 (2. Aufl. 1980)</date>
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                        <ref target="#ekgb" type="abbr">EKGB</ref> 19/I</series>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="theobald_reformationsgeschichte_ii">
               <abbr>
                        <surname type="author">Theobald</surname>, Reformationsgeschichte II</abbr>
               <author>
                  <surname>Theobald</surname>
                  <forename>Leonhard</forename>
               </author>
               <title>Die Reformationsgeschichte der Reichsstadt Regensburg II</title>
                  <pubPlace>Nürnberg</pubPlace>
                  <date>1951</date>
                  <series>
                        <ref target="#ekgb" type="abbr">EKGB</ref> 19/II</series>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="beck_reichshauptmannschaft">
               <abbr>
                        <surname type="author">Beck</surname>, Reichshauptmannschaft</abbr>
               <author>
                  <surname>Beck</surname>
                  <forename>Tobias S.</forename>
               </author>
               <title>Kaiser und Reichsstadt am Beginn der Frühen Neuzeit. Die Reichshauptmannschaft in den Regensburger Regimentsordnungen 1492-1555</title>
               <pubPlace>Regensburg</pubPlace>
               <date>2011</date>
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            <bibl xml:id="schmid_urkundenregesten">
               <abbr>
                        <surname type="author">Schmid</surname>, Urkunden-Regesten</abbr>
               <author>
                  <surname>Schmid</surname>
                  <forename>Joseph</forename>
               </author>
               <title>Die Urkunden-Regesten des Kollegiatstiftes U. L. Frau zur Alten Kapelle in Regensburg, 2. Band</title>
               <pubPlace>Regensburg</pubPlace>
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            </bibl>
            
            <bibl xml:id="emmerig_muenzrecht">
               <abbr>
                        <surname type="author">Emmerig</surname>, Münzrecht</abbr>
               <author>
                  <surname>Emmerig</surname>
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               </author>
               <title>Münzrecht (Mittelalter/Frühe Neuzeit)</title>
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                  <title>Historisches Lexikon Bayerns,</title>
                  <date>publiziert am 23.11.2010</date>
               </bibl>
               <ref target="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/M%C3%BCnzrecht_(Mittelalter/Fr%C3%BChe_Neuzeit)" type="ex">[Online]</ref>
            </bibl>
               
               <bibl xml:id="gatz_bischoefe_1448-1648">
                  <abbr>
                        <surname type="editor">Gatz</surname>, Bischöfe 1448-1648</abbr>
                  <editor>
                     <surname>Gatz</surname>
                     <forename>Erwin</forename>
                  </editor>
                  <title>Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1448-1648. Ein biographisches Lexikon. 2., unveränderte Aufl.</title>
                  <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                  <date>2023</date>
             </bibl>
               
            <bibl xml:id="buchberger_reichert_gottesdienst">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Buchberger</surname> / <surname type="editor">Reichert</surname>, Gottesdienst</abbr>
               <editor>
                  <surname>Buchberger</surname>
                  <forename>Harald</forename>
               </editor>
               <editor>  
                  <surname>Reichert</surname>
                  <forename>Sabine</forename>
               </editor>
               <title>Gottesdienst in Regensburger Institutionen. Zur Vielfalt liturgischer Traditionen in der Vormoderne</title>
               <pubPlace>Regensburg</pubPlace>
               <date>2021</date>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="martin_probstgericht">
               <abbr>
                        <surname type="author">Martin</surname>, Probstgericht</abbr>
               <author>
                  <surname>Martin</surname>
                  <forename>Hanns</forename>
               </author>
               <title>Das Probstgericht in Regensburg bis zum Jahre 1571 (Diss. iur. Erlangen 1928)</title>
               <pubPlace>Laßleben</pubPlace>
               <date>1928</date>
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            <bibl xml:id="luenig_reichsarchiv_5">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Lünig</surname>, Teutsches Reichs-Archiv 5</abbr>
               <editor>
                  <surname>Lünig</surname>
                  <forename>Johann Christian</forename>
               </editor>
               <title>Das Teutsche Reichs-Archiv, Bd. 5: Des Teutschen Reichs-Archivs Pars
                  Specialis</title>
               <pubPlace>Leipzig</pubPlace>
               <date>1713</date>
            </bibl>
           
            
         </listBibl>
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</tei:TEI>