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            <title level="a">Vertrag von Augsburg (<date when="1548-08-02">2. August 1548</date>) - Einleitung</title>
            <title level="s">Europäische Religionsfrieden Digital</title>
            
            <author role="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/aui">
                    <persName>Jan Martin Lies</persName>
                </author><!-- Autor einfügen -->
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                    <resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/mrk">Mitarbeit</resp>
                    <persName>Kevin Wunsch</persName>
                    <persName>Silke Kalmer</persName>
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            <edition>Digitale Edition gemäß <ref target="http://www.tei-c.org/">TEI P5</ref>
                </edition>
            <funder>Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz</funder>
                <principal>Unter der Leitung von Irene Dingel und Thomas Stäcker</principal>
         </editionStmt>         
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            <publisher>
               <orgName ref="http://www.isni.org/0000000119314040">Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz</orgName>
            </publisher>           
            <distributor>
               <orgName ref="http://www.isni.org/0000000110101946">Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt</orgName>
               <idno type="ISIL">http://lobid.org/organisation/DE-17</idno>
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            <date when="2024-10-25" type="issued">2024</date> <!-- Datum anpassen -->
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               <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
                  <p xml:lang="en">This file is licensed under the terms of the Creative Commons License CC-BY 4.0 (Attribution 4.0 International)</p>
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                <p>Born digital.</p>
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         <!-- Beginn der gesamten Einleitung -->


         <head>Augsburger Vertrag (2. August 1548) - Einleitung</head>

         <!-- Beginn Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <div type="chapter" n="1">
            <head>Historischer Kontext</head>

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Bischofsstadt und Reichsstadt: <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> im Spannungsfeld von geistlicher Jurisdiktion und weltlicher Politik</head>
               <p>Wie in zahlreichen Bischofsstädten des <rs type="place" ref="#heiliges_roemisches_reich">Reichs</rs> entwickelte sich die Stadtverfassung auch in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> 
                  über das Mittelalter hinweg in einem komplizierten Mit- und Gegeneinander von weltlicher 
                  und geistlicher Obrigkeit. Denn die Bischöfe von <rs type="place" ref="#augsburg_hochstift">Augsburg</rs>, die zugleich als Herren
                  der Stadt <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> fungierten, verloren im Verlauf des Hoch- und Spätmittelalters diese Stellung in einem
                  schleichenden Prozess, der im Jahr <date when="1316">1316</date> zu einem Höhepunkt gelangte, als Kaiser <rs type="person" ref="#ludwig_iv">Ludwig IV.</rs>
                  die Reichsfreiheit <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburgs</rs> beurkundete.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kießling_buergerliche_gesellschaft">
                                <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft, S. 26f</rs>; <rs type="bibl" ref="#baer_verhaeltnis">
                                <surname type="author">Baer</surname>, Verhältnis, S. 435</rs>; vgl. zudem die Beiträge im Abschnitt <q>Augsburg im Mittelalter</q> in <rs type="bibl" ref="#geschichte_augsburg">Geschichte Augsburg, S. 115-237</rs>.</note>
                  Überdies mussten die Bischöfe sukzessive bedeutsame Rechte in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> (z.B. Münzrecht, Geleitrecht, Vogtrecht usw.)
                  an die Bürgerschaft abtreten, die eine eigenständige weltliche Stadtregierung etablieren konnte.
                  Größte Bedeutung für die Grundstruktur der politischen Verfasstheit der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> bis <date when="1548">1548</date>
                  kam dabei der Zunftverfassung von <date when="1346">1346</date> zu.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kießling_buegerliche_gesellschaft">
                                <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft, S. 24-31</rs>; <rs type="bibl" ref="#baer_verhaeltnis">
                                <surname type="author">Baer</surname>, Verhältnis, S. 433-437</rs>.</note> Die führende Rolle der Patrizier
                  der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> wurde darin gebrochen und die Regierung auf die Mitglieder der Zünfte
                  übertragen, indem unterschiedliche Gremien (Kleiner Rat, Großer Rat, Dreizehner) entstanden,
                  die durch Wahlen in den verschiedenen Zünften sowie durch eine Hinzuberufung weniger Patrizier
                  besetzt wurden.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#goeßner_kirchenhoheit">
                                <surname type="author">Gößner</surname>, Kirchenhoheit, S. 24-27</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Trotz dieser erheblichen politischen Machtverschiebung in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> besaßen Bischof und 
                  Geistlichkeit weiterhin eine herausgehobene Stellung. So blieben sie
                  steuerbefreit und mussten keinen Beitrag zur Verteidigung <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburgs</rs> leisten.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#goeßner_kirchenhoheit">
                                <surname type="author">Gößner</surname>, Kirchenhoheit, S. 28</rs>.</note>
                  Zudem fungierten die Bischöfe als Gerichtsherren für die Geistlichen in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs>,
                  da diese dem Bürgerrecht nicht unterworfen waren. In immer wieder 
                  aufbrechenden Konflikten während des 14. und 15. Jahrhunderts, die teils juristisch, teils aber
                  auch militärisch ausgetragen wurden, versuchten die Bischöfe und die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> ihre je eigenen
                  Rechte auszubauen bzw. zurückzuerlangen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kießling_buergerliche_gesellschaft">
                                <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft, S. 27-31</rs>; <rs type="bibl" ref="#baer_verhaeltnis">
                                <surname type="author">Baer</surname>, Verhältnis, S. 435-441</rs>.</note>
                  Zu Beginn der Reformation standen sich somit in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> zwei
                  Rechtskörperschaften konkurrierend gegenüber.
               </p>
              
            </div>
            
            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Die Reformation in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs>
                    </head>
               <p>Besondere Bedeutung für die Entwicklung der Reformation in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> besaß das
                  über das Mittelalter hinweg entstandene und ausgebaute Institut der <q>Pflegschaften</q>.
                  Diese <q>Pflegschaften</q> verwalteten in Spitälern, Klöstern und Pfarreien das gestiftete Vermögen.
                  Die sogenannten <q>Zechpflegschaften</q>
                        <note type="annotation">Unter dem Begriff der <q>Zeche</q> entstanden seit dem 13. Jahrhundert <q>im Zusammenhang mit den Pfarreien Institutionen</q>, die <q>von Augsburger Bürgern verwaltet</q> wurden, sogenannten <q>Zechpflegern</q>, und denen Stiftungen gemacht wurden. Vgl. <rs type="bibl" ref="#kiießling_buergerliche_gesellschaft">
                                <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft, S. 102</rs>.</note> konnten darum in Pfarreien
                  eine finanzielle Autonomie aufbauen. Ihre Aufgabe wurde ausgangs des Mittelalters zusätzlich
                  darin gesehen, die Erwartungen und Wünsche der Gemeinde gegenüber dem Klerus zu vertreten.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 12</rs>.</note>
                  Zwar waren die <q>Zechpflegschaften</q> und der Rat formell juristisch und politisch klar voneinander geschieden,
                  doch faktisch besaß der Rat die Möglichkeit, mittels der <q>Zechpflegschaften</q> in geistliche
                  Belange (z.B. Einstellung von <q>Zechpredigern</q> aus dem Vermögen der <q>Zechpflegschaften</q>) einzugreifen,<note type="annotation">Vgl. dazu allgemein: <rs type="bibl" ref="#kießling_buegerliche_gesellschaft">
                                <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft, S. 99-131</rs>. Zur Bedeutung in der Reformationszeit: <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 12f</rs>; <rs type="bibl" ref="#goeßner_kirchenhoheit">
                                <surname type="author">Gößner</surname>, Kirchenhoheit, S. 31f</rs>.</note>
                  da Ratsmitglieder häufig in Personalunion zugleich <q>Zechmeister</q> waren. Eine vergleichbar
                  enge Verbindung der <q>Zechpflegschaften</q> zu Bischof, Domkapitel und weiterem Stadtklerus existierte dagegen nicht.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 13</rs>.</note>
                    </p>
                  
               <p>Wenn es in der Bevölkerung der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> schon sehr frühzeitig 
                  (um <date when="1520">1520</date>) große Sympathien für die reformatorischen Anliegen gab,
                  lag dies keineswegs nur an <q>Zechpredigern</q>, die in diesem Sinn die Bibel auslegten. 
                  Für die religiöse Entwicklung in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> wurde das dortige
                  Druckgewerbe bedeutsam. Denn <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> entwickelte sich zu einem der Hauptdruckorte reformatorischer 
                  Schriften.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#kuenast_knotenpunkt">
                                <surname type="author">Künast</surname>, Knotenpunkt</rs>; <rs type="bibl" ref="#kuenast_entwicklungslinien">
                                <surname type="author">Künast</surname>, Entwicklungslinien</rs>.</note> Dies begünstigte die Ausbreitung der reformatorischen Lehre
                  in der Reichsstadt. Daraus folgte jedoch nicht, dass der Rat frühzeitig politische Weichenstellungen
                  zur Umsetzung der Reformation getroffen hätte. Aufgrund der
                  komplexen Verwobenheit von Politik, Recht und Religion
                  verfolgten die Augsburger Politiker vielmehr während der gesamten 1520er Jahre einen vorsichtigen 
                  Kurs, der eine Konfrontation mit den Altgläubigen in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> 
                  sowie mit dem <rs type="person" ref="#christoph_augsburg">Bischof</rs> und seinem Domkapitel vermied.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 14-17</rs>.</note>
                    </p>
                  
               <p xml:id="veraenderung">Diese Situation veränderte sich zwischen <date when="1534">1534</date> und <date when="1537">1537</date>. 
                  Der Grund dafür lag in verschiedenen politischen
                  Entwicklungen. Zum einen wurde für die Haltung <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburgs</rs> 
                  die Eroberung <rs type="place" ref="#wuerttemberg_herzogtum">Württembergs</rs> durch <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Landgraf Philipp von Hessen</rs>
                  und die damit verbundene Rückkehr <rs type="person" ref="#ulrich_wuerttemberg">Herzog Ulrichs</rs> 
                  nach <rs type="place" ref="#wuerttemberg_herzogtum">Württemberg</rs> bedeutsam.<note type="annotation">Vgl. zur Rückeroberung Württembergs <rs type="bibl" ref="#lies_krieg">
                                <surname type="author">Lies</surname>, Krieg, S. 123-222</rs>.</note>
                  Denn der <rs type="person" ref="#ulrich_wuerttemberg">Herzog</rs> setzte im <rs type="place" ref="#wuerttemberg_herzogtum">Herzogtum</rs> sofort reformatorische Maßnahmen um. Damit verschoben
                  sich die politischen und konfessionellen Gewichte im Südwesten des <rs type="place" ref="#heiliges_roemisches_reich">Reichs</rs>. Der Rat sah sich daraufhin 
                  am <date when="1534-07-22">22. Juli 1534</date> in der Lage, die altgläubige Predigt in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> zu verbieten.
                  Zudem ordnete er die Entfernung von Bildern,
                  Skulpturen und Epitaphen (Grabsteinen) aus denjenigen Kirchen <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburgs</rs> an,
                  über die er die Kontrolle ausübte.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 19f</rs>.</note> 
                  Zum anderen wurde <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> 1536 in den Schmalkaldischen Bund aufgenommen. 
                  Damit war die sicherheitspolitische Lage der <rs type="place" ref="#augsburg">Reichsstadt</rs> so weit konsolidiert, dass der Rat 
                  <date when="1537">1537</date> von den verbliebenen altgläubigen Geistlichen in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> forderte, eine grundsätzliche Neuordnung des Kirchenwesens in der
                  <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> zu akzeptieren, das Bürgerrecht anzunehmen und sich damit juristisch dem Rat
                  zu unterstellen. Die meisten Geistlichen sowie das Domkapitel verließen daraufhin die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs>.
                  Der Rat erließ danach eine neue Polizei- sowie eine neue Zuchtordnung. Überdies kontrollierte er 
                  die Pfarreien durch Kirchenpröpste und <q>Zechpfleger</q>; zudem errichtete er Ämter 
                  für Eherechtsfragen (Hochzeitsamt) und Druckzensur (Zensuramt).<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg, S. 20f</rs>.</note>
                    </p>
                  
            </div>
            
            <div type="section" n="3">
               <head type="sub">Die religiösen Veränderungen <date from="1547" to="1548">1547/1548</date> und der Abschluss des Vertrages</head>
               <p>Am Schmalkaldischen Krieg nahm die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> als Mitglied des Schmalkaldischen Bundes 
                  gegen <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> teil.<note type="annotation">Vgl. zum Schmalkaldischen Krieg <ref type="einleitung" target="0130#">Einleitung</ref> zum <ref type="quelle" target="0129#">Augsburger Interim</ref>.</note>
                  Da der Bund Ende <date when="1546">1546</date> die Verteidigung <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburgs</rs> nicht leisten konnte,
                  unterwarf sich die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> zu Beginn des Jahres <date when="1547">1547</date> dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>. In der Folge kam es zu langwierigen
                  Verhandlungen mit dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>, <rs type="person" ref="#ferdinand_i">König Ferdinand</rs> und <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Herzog Wlhelm IV. von Bayern</rs>, an deren Ende
                  die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> den Fürsten hohe Entschädigungszahlungen für Kriegsschäden zu leisten hatte.<note type="annotation">Vgl. dazu <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 1-41</rs>.</note> Zudem wurden
                  kaiserliche Truppen in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> einquartiert. Dies führte zu einer ersten Änderung der religiösen
                  Situation in der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs>, da dem Oberst dieser Militäreinheiten auf Befehl des <rs type="person" ref="#karl_v">Kaisers</rs> gestattet werden musste, die Messe
                  in seinem Haus lesen zu lassen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 12</rs>.</note> Nachdem <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> dann persönlich in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs>
                  zum Reichstag eingetroffen war, fanden zudem im <rs type="place" ref="#augsburg_dom">Dom</rs>, in der <rs type="place" ref="#augsburg_katharinenkirche">Katharinen</rs>- sowie der <rs type="place" ref="#augsburg_dominikanerkirche">Dominikanerkirche</rs>
                  wieder altgläubige Gottesdienste statt.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 48-51</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p xml:id="verhandlung_bayern">Unter Vermittlung <rs type="person" ref="#wilhelm_iv_bayern">Herzog Wlhelms IV. von Bayern</rs> begannen zudem im Herbst <date when="1547">1547</date> Verhandlungen
                  mit <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischof Otto von Augsburg</rs> über Schadensersatzzahlungen. Man einigte sich dabei auf 95.000 Gulden
                  als Entschädigungssumme. Außerdem sollten alle Kirchengeräte, Urkunden, Briefe, Register, Rechnungsbücher usw.
                  von geistlichen Einrichtungen, die sich gegenwärtig in städtischem Besitz befanden, 
                  der Geistlichkeit zurückgegeben werden. Es wurde zudem vereinbart, dass dieser Vertrag
                  eine zukünftige Regelung in Religionsfragen durch den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>, 
                  die Reichsstände oder durch ein Konzil nicht präjudiziere.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 58-63</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Der Vertrag vom <date when="1548-08-02">2. August 1548</date> stellte dann diese angesprochene Regelung durch den <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> dar.
                  <rs type="person" ref="#otto augsburg">Bischof Otto</rs> war im <date when="1548-07">Juli 1548</date> beim <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> vorstellig geworden
                  und hatte die Restitution aller Kirchengüter und Kirchen
                  für sich und die Geistlichkeit in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> gefordert.
                  <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> bestellte daraufhin <rs type="person" ref="#granvelle_nicolas">Nicolas Perrenot de Granvelle</rs>
                  und <rs type="person" ref="#has_heinrich">Heinrich Has</rs> zu kaiserlichen Kommissaren in dieser Angelegenheit.
                  Die Forderungen des <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischofs</rs> waren für den Rat der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs>
                  nicht annehmbar, selbst als der <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischof</rs> sie im Zuge von
                  Verhandlungen abmilderte. <rs type="person" ref="#granvelle_nicolas">Granvelle</rs> legte darum einen
                  Entwurf des Vertrags vor und bestand schlicht auf dessen Annahme,
                  was nach der Zusage des <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischofs</rs> schließlich auch vonseiten des Rats
                  akzeptiert wurde. Mit dem Abschluss des Vertrages vom <date when="1548-08-02">2. August 1548</date> wurde das
                  Verhältnis zwischen der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt Augsburg</rs> einerseits sowie dem
                  <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischof</rs> und dem Domkapitel andererseits vollkommen neu geordnet,
                  indem die seit <date when="1537">1537</date> geltenden reformatorischen Ordnungen 
                  der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> aufgehoben wurden.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 170-177</rs>.</note> Zugleich  
                  setzte der <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> am <date when="1548-08-03">3. August 1548</date> die seit <date when="1368">1368</date> geltende Zunftverfassung 
                  außer Kraft und veränderte damit die politischen Verhältnisse vollständig,<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#naujoks_zunftverfassung">
                                <surname type="author">Naujoks</surname>, Zunftverfassung, S. 47-61</rs>.</note> 
                  da die Zunftstruktur aufgelöst und ein neues städtisches Regiment der
                  Patrizier eingesetzt wurde, was der altgläubigen Seite deutliche 
                  Vorteile brachte.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 178-199</rs>.</note>
               </p>
            </div>
            
            <div type="section" n="4">
               <head type="sub">Gültigkeitsdauer des Vertrags von <date when="1548">1548</date>
                    </head>
               <p>Mit dem Abschluss des <rs type="event" ref="#passauer_vertrag">Passauer Vertrag</rs> <date when="1552">1552</date> wurden zwar die Regelungen des <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Augsburger Interims</rs>
                  aufgehoben, doch an der Gültigkeit der Bestimmungen des Vertrages vom <date when="1548-08-02">2. August 1548</date> änderte dies nichts.
                  Auch wenn nun weitere reformatorische Prediger in die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> geholt wurden,
                  lebten weiterhin reformatorisch Gesinnte und Altgläubige nebeneinander und praktizierten ihren
                  jeweiligen Glauben. 
                  Zudem besaßen die Altgläubigen nach wie vor die Majorität im Rat.<note type="annotation">Zur Situation in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> <date from="1552" to="1555">von 1552 bis 1555</date> vgl. <rs type="bibl" ref="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4, S. 413-700</rs>.</note> Darum setzte die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs>
                  den spezifischen Regelungen für die <ref type="einleitung" target="0116#staedteartikel">Reichsstädte</ref> im <rs type="event" ref="#augsburger_religionsfrieden">Augsburger Religionsfrieden</rs>
                  keinen großen Widerstand entgegen und 
                  <rs type="place" ref="#ausgburg">Augsburg</rs> wurde zur paritätischen Stadt.</p>
            </div>


         </div>

         <!-- Ende Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <!-- Beginn Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <div type="chapter" n="2">
            <head>Unterzeichner und Unterhändler</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Unterzeichner</head>
               <p>Der Vertrag wurde unterzeichnet von:
                  <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser Karl V.</rs>,
                  <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischof Otto von Augsburg</rs>,
                  <rs type="person" ref="#marquard_stain">Dompropst Marquard von Stain</rs>,
                  <rs type="person" ref="#philipp_rechberg">Domdekan Philipp von Rechberg</rs>,
                  Bürgermeister und Rat der Stadt <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs>.
               </p>
            </div>

            <!-- Ende Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.2. Unterhändler" -->

            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Unterhändler</head>
               <p>Als Vermittler fungierten:
                  <rs type="person" ref="#granvelle_nicolas">Nicolas Perrenot de Gravelle</rs>,
                  <rs type="person" ref="#has_heinrich">Heinrich Has</rs>.
               </p>
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Unterkapitel "Unterhändler" -->

         <!-- Ende Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <!-- Beginn Kapitel "3. Inhalt" -->

         <div type="chapter" n="3">
            <head>Inhalt</head>

            <p>Der Vertrag von <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs> beginnt mit einer knappen Schilderung der Vorgeschichte
               der Vereinbarung und der Nennung der Vertragsparter sowie der Vermittler.
               Daran anschließend wird mit Artikel 1 die Rückkehr des Augsburger <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischofs</rs> und der Geistlichkeit 
               in die <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> zugestanden und deren Rechte bestätigt, die sie vor ihrem Abzug <date when="1537">1537</date> besaßen.
               Artikel 2 regelt die Frage der Empfänger von Einkünften usw. aus geistlichen Gütern.
               Mit Artikel 3 wird den rückkehrenden Geistlichen gestattet, bauliche Maßnahmen, die seit <date when="1537">1537</date>
               vorgenommen wurden, gegebenenfalls rückgängig zu machen. Im Artikel 4 wird die Möglichkeit zum
               Austritt aus dem Kloster und die damit zusammenhängenden finanzielle Konditionen geregelt.</p>
            
            <p>In dem aus weiteren fünf Unterpunkten bestehenden Artikel 5 werden verschiedene
               jurisdiktionelle Fragen geklärt: Zunächst wird (Art. 5.1) der Gerichtsort für
               Bürger und Geistliche bestimmt und gegenseitige Beleidigungen untersagt. Sodann 
               wird (Art. 5.2) der Geistlichkeit verboten, Personen zu beherbergen und zu unterstützen, die 
               aus der <rs type="place" ref="#augsburg">Stadt</rs> verwiesen wurden. Im Anschluss daran wird verfügt (Art. 5.3), dass keine Partei
               die Gegner des Anderen zukünftig beherbegt und unterstützt. Außerdem werden (Art. 5.4) Fragen
               der Wiedererrichtung von Altären und Grabsteinen sowie daraus resultierenden Kosten geklärt.
               Da der Streit über die Jurisdiktionsgewalt über Schulen und Kirchen sowie der Bezug von
               deren Einkünften bislang nicht geschlichtet werden konnte, wird (Art. 5.5) dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>
               die Entscheidung übertragen.</p>
            
            <p>Abschließend wird festgehalten, dass alle Kontroversen mit dem Vertrag geschlichtet seien
               und der Austrag zukünftiger Konflikte auf den Rechtsweg verwiesen. Der <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> droht bei
               Vertragsverletzungen mit hohen Strafen. Der <rs type="person" ref="#otto_augsburg">Bischof</rs> sowie Vertreter des
               Domkapitels und Vertreter der <rs type="place" ref="#augsburg">Reichsstadt</rs> bestätigen den Vertragsinhalt.</p>
         </div>

         <!-- Ende Kapitel "3. Inhalt" -->

         <!-- Beginn Kapitel "4. Überlieferung" -->

         <div type="chapter" n="4" xml:id="ueberlieferung">
            <head>Überlieferung und Textvorlage</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "4.1. Überlieferung *** Religionsfrieden ***" -->

            
            <div type="section" n="1">
               <head>Handschriften</head>
               <p>
                        <listBibl>
                     <bibl>
                        <msIdentifier>
                           <settlement>Augsburg</settlement>
                           <repository>BayHStA A</repository>
                           <idno>Reichsstadt Augsburg, Urkunden 677</idno>
                        </msIdentifier>
                     </bibl>
                  </listBibl>
               </p>
            </div>
            <div type="section" n="2">
               <head>Drucke</head>
               <p>
                        <listBibl>
                     <bibl>Zeitgenössische Drucke existieren nicht.</bibl>
                  </listBibl>
                    </p>
            </div>
            <div type="section" n="3">
               <head>Textvorlage</head>
               <p>Als Textvorlage dient die obengenannte Ausfertigung aus dem Stadtarchiv Augsburg.</p>
            </div>



         </div>

         <!-- Ende Kapitel "4. Überlieferung" -->

         <!-- Beginn Kapitel "5. Literaturhinweise" -->

         <div type="chapter" n="5">
            <head>Literatur</head>
            <div type="section" n="1">
               <head>Edition</head>
               <p>
                        <listBibl>
                     <bibl>
                                <rs type="bibl" ref="#luenig_reichsarchiv_5">
                                    <surname type="editor">Lünig</surname>, Teutsches Reichs-Archiv 5, Nr. CLXXI, S. 484-487</rs>.</bibl>
                  </listBibl>
                    </p>
            </div>

            <div type="section" n="2">
               <head>Forschungsliteratur (Auswahl)</head>
               <p>
                        <listBibl style="list">
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#goeßner_kirchenhoheit">
                                    <surname type="author">Gößner</surname>, Kirchenhoheit</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#immenkoetter_wuest_augsburg">
                                    <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#roth_reformationsgeschichte_4">
                                    <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4</ref>.</bibl>
                  </listBibl>
               </p>
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Kapitel "5. Literatur" -->


      </body>
      <back>
         <listBibl>
            <bibl xml:id="baer_verhaeltnis">
               <abbr>
                        <surname type="author">Baer</surname>, Verhältnis</abbr>
               <author>
                  <surname>Baer</surname>
                  <forename>Wolfram</forename>
               </author>
               <title>Zum Verhältnis von geistlicher und weltlicher Gewalt
               in der ehemaligen Reichsstadt Augsburg</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Mordek</surname>
                     <forename>Huber</forename>
                        </editor>
                  <title>Aus Archiven und Bibliotheken.
                     Festschrift für Raymund Kottje zum 65. Geburtstag</title>
                  <pubPlace>Franfurt/Main, Bern, Ne York, Paris</pubPlace>
                  <date>1992</date>
                  <series>Freiburger Beiträge zur mittelalterlichen Geschichte 3</series>
               </bibl>
               <biblScope>S. 429-441</biblScope>
            </bibl> 
            <bibl xml:id="geschichte_augsburg">
               <editor>
                  <surname>Gottlieb</surname>
                  <forename>Gunther</forename> u.a.
               </editor>
               <title> Geschichte der Stadt Augsburg.
                  2000 Jahr von der Römerzeit bis zur Gegenwart. 2. Auflage</title>
               <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
               <date>1985</date>
            </bibl>
            <bibl xml:id="goeßner_kirchenhoheit">
               <abbr>
                        <surname type="author">Gößner</surname>, Kirchenhoheit</abbr>
               <author>
                  <surname>Gößner</surname>
                  <forename>Andreas</forename>
               </author>
               <title>Weltliche Kirchenhoheit und reichsstädtische Reformation.
                  Die Augsburger Ratspolitik des <q>milten und mitleren weges</q>
                  1520-1534</title>
               <pubPlace>Berlin</pubPlace>
               <date>1999</date>
               <series>Colloquia Augustana 11</series>
            </bibl>
            <bibl xml:id="immenkoetter_wuest_augsburg">
               <abbr>
                        <surname type="author">Immenkötter, Wüst</surname>, Augsburg</abbr>
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               <author>
                  <surname>Wüst</surname>
                  <forename>Wolfgang</forename>
               </author>
               <title>Augsburg. Freie Reichsstadt und Hochstift</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Schindling</surname>
                     <forename>Anton</forename>
                        </editor>
                  <editor>
                     <surname>Ziegler</surname>
                     <forename>Walter</forename>
                        </editor>
                  <title>Die Territorien des Reichs im Zeitalter
                     der Reformation und Konfessionalisierung.
                     Land und Konfession 1500-1650. Band 6: Nachträge</title>
                  <pubPlace>Münster</pubPlace>
                  <date>1996</date>
                  <series>
                            <ref target="#klk" type="abbr">KLK</ref> 56</series>
               </bibl>
               <biblScope>S. 8-35</biblScope>
            </bibl> 
            <bibl xml:id="kießling_buegerliche_gesellschaft">
               <abbr>
                        <surname type="author">Kießling</surname>, Bürgerliche Gesellschaft</abbr>
               <author>
                  <surname>Kießling</surname>
                  <forename>Rolf</forename>
               </author>
               <title>Bürgerliche Gesellschaft und Kirche in Augsburg
               im Spätmittelalter. Ein Beitrag zur Strukturanalyse der
               oberdeutschen Reichsstadt</title>
               <pubPlace>Augsburg</pubPlace>
               <date>1971</date>
               <series>Abhandlungen zur Geschichte der Stadt Augsburg 19</series>
            </bibl>
            <bibl xml:id="kuenast_entwicklungslinien">
               <abbr>
                        <surname type="author">Künast</surname>, Entwicklungslinien</abbr>
               <author>
                  <surname>Künast</surname>
                  <forename>Hans-Jörg</forename>
               </author>
               <title>Entwicklungslinien des Augsburger Buchdrucks
                  von 1468 bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Brüning</surname>
                     <forename>Jochen</forename>
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                  <editor>
                     <surname>Niewöhner</surname>
                     <forename>Friedrich</forename>
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                  <title>Augsburg in der Frühen Neuzeit.
                     Beiträge zu einem Forschungsprogramm</title>
                  <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                  <date>1995</date>
                  <series>Colloquia Augustana 1</series>
               </bibl>
               <biblScope>S. 227-239</biblScope>
            </bibl>
            <bibl xml:id="kuenast_knotenpunkt">
               <abbr>
                        <surname type="author">Künast</surname>, Knotenpunkt</abbr>
               <author>
                  <surname>Künast</surname>
                  <forename>Hans-Jörg</forename>
               </author>
               <title>Augsburg als Knotenpunkt des deutschen 
                  und europäischen Buchhandels (1480-1550)</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Brüning</surname>
                     <forename>Jochen</forename>
                        </editor>
                  <editor>
                     <surname>Niewöhner</surname>
                     <forename>Friedrich</forename>
                        </editor>
                  <title>Augsburg in der Frühen Neuzeit.
                     Beiträge zu einem Forschungsprogramm</title>
                  <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                  <date>1995</date>
                  <series>Colloquia Augustana 1</series>
               </bibl>
               <biblScope>S. 240-251</biblScope>
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            <bibl xml:id="luenig_reichsarchiv_5">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Lünig</surname>, Teutsches Reichs-Archiv 5</abbr>
               <editor>
                  <surname>Lünig</surname>
                  <forename>Johann Christian</forename>
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               <title>Das Teutsche Reichs-Archiv, Bd. 5: Des Teutschen Reichs-Archivs Pars
                  Specialis</title>
               <pubPlace>Leipzig</pubPlace>
               <date>1713</date>
               <ptr type="digitalisat" target="https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10492176-5"/>
            </bibl>
            <bibl xml:id="naujoks_zunftverfassung">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Naujoks</surname>, Zunftverfassung</abbr>
               <editor>
                  <surname>Naujoks</surname>
                  <forename>Eberhard</forename>
               </editor>
               <title>Kaiser Karl V. und die Zunftverfassung.
                  Ausgewählte Aktenstücke zu den Verfassungsänderungen
                  in den oberdeutschen Reichsstädten (1547-1556)</title>
               <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
               <date>1985</date>
               <series>Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg B 36</series>
            </bibl>
            <bibl xml:id="roth_reformationsgeschichte_4"><!-- neu in EuReD -->
               <abbr>
                        <surname type="author">Roth</surname>, Reformationsgeschichte 4</abbr>
               <author>
                  <forename>Friedrich</forename>
                  <surname>Roth</surname>
               </author>
               <title>Augsburgs Reformationsgeschichte, Bd. 4: 1547 bis 1555</title>
               <pubPlace>München</pubPlace>
               <date>1911</date>
               <ptr type="digitalisat" target="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:384-uba003357-1"/>
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