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               <title level="a"> Hildesheimer Einigung (<date when="1553-06-21">1553</date>) - Einleitung</title>
               <title level="s">Europäische Religionsfrieden Digital</title>
               
               <author role="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/aui">
                    <persName>Jan Martin Lies</persName>
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                    <resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/mrk">Mitarbeit</resp>
                    <persName>Kevin Wunsch</persName>
                    <persName>Silke Kalmer</persName>
                </respStmt>
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               <edition>Digitale Edition gemäß <ref target="http://www.tei-c.org/">TEI P5</ref>
                </edition>
               <funder>Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz</funder>
                <principal>Unter der Leitung von Irene Dingel und Thomas Stäcker</principal>
            </editionStmt>         
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               <publisher>
                  <orgName ref="http://www.isni.org/0000000119314040">Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz</orgName>
               </publisher>           
               <distributor>
                  <orgName ref="http://www.isni.org/0000000110101946">Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt</orgName>
                  <idno type="ISIL">http://lobid.org/organisation/DE-17</idno>
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               <date when="2022-02-25" type="issued">2013</date> <!-- Datum anpassen -->
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                     <p xml:lang="en">This file is licensed under the terms of the Creative Commons License CC-BY 4.0 (Attribution 4.0 International)</p>
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            </publicationStmt>         
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                <p>Born digital.</p>
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         <!--<revisionDesc><change/></revisionDesc>-->      
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      <body>

         <!-- Beginn der gesamten Einleitung -->


         <head>Hildesheimer Einigung - Einleitung</head>

         <!-- Beginn Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <div type="chapter" n="1">
            <head>Historischer Kontext</head>

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Die Entwicklung der Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> bis zur Reformation</head>
               <p>Die Altstadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheims</rs>
                        <note type="annotation">
                  Die Bezeichnung <q>Altstadt</q> ist insofern bedeutsam, als
                  zu Beginn des 13. Jahrhunderts auf dem Grundbesitz der Dompropstei 
                  die <q>Neustadt</q> angelegt wurde, in der dem Dompropst beinahe landesherrliche Herrschaftsrechte zukamen.
                  Die <q>Neustadt</q> war zwar unabhängig von der <q>Altstadt</q>,
                  stand jedoch politisch und wirtschaftlich klar in deren Schatten. 
                  Zur Geschichte der <q>Neustadt</q>, die sich <date when="1583">1583</date> mit der
                  <q>Altstadt</q> zusammenschloss vgl. <rs type="bibl" ref="#gebauer_neustadt_hildesheim">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Neustadt Hildesheim</rs>.
                  Überdies war noch westlich des Dombezirks zum Ende des 12. Jahrhunderts
                  die vom Stift <rs type="place" ref="#sankt_mauritius_hildesheim">St. Mauritius</rs> geförderte <q>Dammstadt</q> entstanden,
                  die allerdings aufgrund wirtschaftlicher Konkurrenzen von den Bürgern
                  der <q>Altstadt</q> <date when="1332">1332</date> vollständig zerstört worden war. Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 50</rs>; <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildeheim I, S. 71, 88</rs>..
                  Der hier edierte Einung von <date when="1553">1553</date> wurde mit dem
                  Rat der <q>Altstadt</q> geschlossen. Wenn innerhalb der Einleitung von der 
                  <q>Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
                            </q> gesprochen wird, so ist damit immer die <q>Altstadt</q> gemeint.
                  </note> entwickelte sich aus einem Marktflecken,
                  der am Rande des Dombezirks lag. Das Bistum <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hildesheim</rs> wurde im neunten
                  Jahrhundert gegründet, und der Bischof war zugleich der
                  Stadtherr <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheims</rs>. 
                  Bedingt durch die verkehrsgünstige Lage und ihren Beitritt zur Hanse <date when="1293">1293</date>
                  erlebte <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> einen wirtschaftlichen Aufstieg, der dazu führte, dass die Bürger
                  größere politische Mitbestimmungsrechte gegenüber den Bischöfen
                  einforderten. Bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts
                  hatte sich die <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> in zahlreichen Auseinandersetzungen mit den Bischöfen von <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hildesheim</rs>
                  eine weitgehende politische und juristische Autonomie erkämpfen können.
                  Diese wurde jedoch durch den Sonderstatus eingeschränkt, den Geistliche und geistliche Einrichtungen (Steuerbefreiung, Befreiung vom Wehrdienst usw.) 
                  innerhalb der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> besaßen, was weiterhin für erhebliches Konfliktpotenzial zwischen dem Rat einerseits
                  und dem Bischof, dem Domkapitel sowie den Stiften andererseits führte.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eko_7">EKO 7, S. 793-797</rs>; <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 49-53</rs>.</note>
               </p>
            </div>
            
            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Die Hildesheimer Stiftsfehde (<date from="1518" to="1523">1518-1523</date>)</head>
               <p>Das Gebiet des <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstifts Hildesheim</rs> war vollständig von den
               Territorien der Braunschweiger Herzöge (den Welfen)<note type="annotation">Die Welfen teilten sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts in die Linien der Herzöge von <rs type="place" ref="#braunschweig_lueneburg_herzogtum">Braunschweig-Lüneburg</rs>, <rs type="place" ref="#braunschweig_wolfenbuettel_fuerstentum">Braunschweig-Wolfenbüttel</rs>, <rs type="place" ref="#braunschweig_grubenhagen">Braunschweig Grubenhagen</rs> und <rs type="place" ref="#braunschweig_calenberg">Braunschweig-Calenberg</rs>. Vgl. dazzu <rs type="bibl" ref="#ziegler_braunschweig">
                                <surname type="author">Ziegler</surname>, Braunschweig-Lüneburg</rs>.</note> umschlossen und trennte dabei
               die nördlichen von den südlichen Besitzungen der Welfen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 53</rs>; <rs type="bibl" ref="#ziegler_braunschweig">
                                <surname type="author">Ziegler</surname>, Braunschweig-Lüneburg, S. 11</rs>.</note>
               Daraus ergaben sich beständige Auseinandersetzungen
               zwischen den Bischöfen von <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hildesheim</rs> und den unterschiedlichen
               Linien des Welfenhauses. Darum griffen die Welfen auch in einen Konflikt zwischen
               Bischof <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Johann IV.</rs> und einigen seiner adligen Vasallen ein.
               Denn der <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischof</rs> versuchte
               seit seinem Regierungsantritt <date when="1503">1503</date> die angespannte Finanzlage
               des <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstifts</rs> durch Sparsamkeit und 
               Steuern, die durch die Landstände bewilligt werden mussten, zu verbessern, um so die an die Adligen 
               verpfändeten Burgen und Besitzungen des <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstifts</rs> auszulösen.
               Dies traf auf den entschlossenen Widerstand der landständigen Adligen,
               da sie auf die Einkünfte der Pfänder angewiesen waren
               und um ihre Existenzgrundlage fürchteten.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 54</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>
                        <date from="1518" to="1523">Zwischen 1518 und 1523</date> wurde dieser Konflikt mit Gewalt
               ausgetragen. Dazu suchten die Kontrahenten auswärtige Unterstützung.
               Während die Adligen Hilfe bei <rs type="person" ref="#erich_i_braunschweig-lueneburg">Erich von Braunschweig-Calenberg</rs> 
               und <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs> fanden,
               engagierten sich auf Seiten des <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischofs</rs> die Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>, <rs type="person" ref="#heinrich_i_braunschweig_lueneburg">Heinrich von Braunschweig-Lüneburg</rs>
               sowie einige Grafen der Region. Da sich Herzog <rs type="person" ref="#heinrich_i_braunschweig_lueneburg">Heinrich von Braunschweig-Lüneburg</rs> bei der
               Kaiserwahl <date when="1519">1519</date> für den <rs type="person" ref="#franz_i">französischen König</rs>
               und gegen <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> eingesetzt hatte, bot sich letzterem
               mit der Stiftsfehde die Gelegenheit, seine kaiserliche Macht in Norddeutschland zur
               Geltung zu bringen. <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> ächtete den <rs type="person" ref="#heinrich_i_braunschweig_lueneburg">Lüneburger Herzog</rs>, den <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Hildesheimer Bischof</rs>
               sowie ihre Verbündeten und beauftragte die Welfenherzöge <rs type="person" ref="#erich_i_braunschweig-lueneburg">Erich I.</rs> und <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrich den Jüngeren</rs>,
               und deren Alliierte, <rs type="person" ref="#christian_ii_daenemark">Christian II. von Dänemark</rs> und <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Philipp von Hessen</rs>, 
               mit der Vollstreckung der Acht. In den folgenden Kämpfen wurde
               mit Ausnahme der <rs type="place" ref="#peine_burg">Festung Peine</rs> und der Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
               das gesamte <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstift</rs> besetzt.<note type="annotation">Vgl. zum Verlauf der Stiftsfehde <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 54-56</rs>; <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 152-167</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Die Stiftsfehde endete mit dem <q>Quedlinburger Vertrag</q> für den
               <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischof</rs> sehr ungünstig. Er büßte mit Ausnahme von drei Ämtern (<rs type="place" ref="#marienburg_amt">Marienburg</rs>,
               <rs type="place" ref="#steuerwald_amt">Steuerwald</rs> und <rs type="place" ref="#peine_amt">Peine</rs>) den größten Teil des <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstifts</rs> ein, der den
               Welfen als Besitz übertragen wurde. Das größte und wirtschaftsstärkste der dem <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischof</rs> 
               verbliebenen Ämter (<rs type="place" ref="#peine_amt">Peine</rs>) wurde der Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> für deren Hilfeleistung während der Fehde verpfändet.
               <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischof Johann IV.</rs> akzeptierte den Vertragsschluss nicht und blieb darum geächtet. 
               Er verließ das <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Hochstift</rs> und trat <date when="1527">1527</date> als Bischof zurück.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 56f</rs>; <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 167-169, 293</rs>.</note>
                    </p>
            </div>
            
            <div type="section" n="3">
               <head type="sub">Die Reformation in <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
                    </head>
               <p>Die geistliche Jurisdiktionsgewalt wie die weltliche Landesherrschaft
               des <rs type="person" ref="#johann_iiii_hildesheim">Bischofs</rs> schwanden mit der Fehde und seiner Ächtung. Auch unter seinen 
               Nachfolgern <rs type="person" ref="#balthasar_hildesheim">Balthasar Merklin</rs> und <rs type="person" ref="#otto_iv_schaumburg_holstein">Otto IV. von Schaumburg</rs> setzte sich
               dieser Machtverlust weiter fort. Denn <rs type="person" ref="#balthasar_hildesheim">Merklin</rs> konnte sich neben seiner
               Tätigkeit als kaiserlicher Reichsvizekanzler in seiner Amtszeit bis <date when="1531">1531</date>
               nur wenige Tage in <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> und <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Bistum Hildesheim</rs> aufhalten, 
               und <rs type="person" ref="#otto_iv_schaumburg_holstein">Otto IV.</rs>, der bei seiner
               Wahl noch minderjährig war, lehnte die Wahl <date when="1537">1537</date> schlussendlich ab. 
               So erlebte das <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Bistum Hildesheim</rs> seit dem Beginn der Stiftsfehde <date when="1518">1518</date> bis 
               zur Wahl <rs type="person" ref="#tetleben_valentin">Valentins von Tetleben</rs> zum Bischof <date when="1537">1537</date> eine Zeit der ungeordneten
               Verhältnisse.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 57-61</rs>; <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 293-297, 309, 315,</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Für die Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> erwies sich die landesherrliche Schwäche aber als Vorteil.
               Dem Rat gelang es in diesen Jahren durch ein rigoroses Vorgehen,
               die Privilegien der Geistlichen in der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs>, 
               mit Ausnahme der Privilegien des Domkapitels, aufzuheben.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 290-293</rs>.</note> 
               Das religionspolitische Vorgehen des Rates war gegenüber der Geistlichkeit jedoch nicht konfrontativ.
               Der Rat lehnte nämlich einen gegen die Reformation gerichteten Kurs ab. Das lag
               zunächst daran, dass sich mit dem Bürgermeister <rs type="person" ref="#wildefueer_hans">Hans Wildefüer</rs> die dominante Figur
               im Rat klar gegen die Reformation positionierte. Überdies bestand zwischen
               landesherrlicher Gewalt und Rat insofern eine Interessenkongruenz, als beide
               eine Rückgewinnung des durch die Fehde verlorenen Stiftsgebiets anstrebten. 
               Das wiederum setzte ein gutes Verhältnis zum <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> voraus, den man
               durch reformatorische Maßnahmen nicht unnötig gegen sich aufbringen wollte. Ähnliches
               galt auch für den innerstädtischen Klerus, dem durch die Aufhebung
               seiner Privilegien bereits erhebliche Veränderungen zugemutet worden waren
               und den der Rat nicht vollends zu seinem Gegner machen wollte.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 61</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Im Jahr <date when="1541">1541</date> verstarb der langjährige Bürgermeister <rs type="person" ref="#wildefueer_hans">Wildefüer</rs>. Im Jahr
               darauf vertrieben schmalkaldische Bundestruppen
               <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Herzog Heinrich den Jüngeren</rs> aus seinem <rs type="place" ref="#braunschweig_wolfenbuettel_fuerstentum">Herzogtum Wolfenbüttel</rs>.<note type="annotation">Vgl. die <ref type="einleitung" target="0201#konflikte">Einleitung</ref> zum <ref type="quelle" target="0202#">Wolfenbüttler Vertrag</ref>.</note>
               Mit dem <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Herzog</rs> war <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> durch Schutzverträge eng verbunden gewesen.
               Nun verschob sich das Mächteverhältnis in der Region. Abgesandte
               des schmalkaldischen Bundes stellten dem Rat in Verhandlungen seine isolierte Lage
               dar, die für <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> gefährlich werden könne. Zudem drängten die bereits zur Reformation übergetretenen und
               mit <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> verbündeten Städte <rs type="place" ref="#magdeburg">Magdeburg</rs>, <rs type="place" ref="#goslar">Goslar</rs>, <rs type="place" ref="#brauschweig">Braunschweig</rs>,
               <rs type="place" ref="#goettingen">Göttingen</rs>, <rs type="place" ref="#hannover">Hannover</rs> und <rs type="place" ref="#einbeck">Einbeck</rs> den Rat
               dazu, dem Schmalkaldischen Bund beizutreten. In einer Zusammenkunft der vom Rat einberufenen
               Bürgerschaft wurde am <date when="1542-08-27">27. August 1542</date> die Einführung der Reformation beschlossen.
               Eine Gesandschaft <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> reiste daraufhin nach <rs type="place" ref="#braunschweig">Braunschweig</rs> und teilte
               den schmalkaldischen Verbündeten dieses Ergebnis mit und bat um Entsendung
               von geeigneten evangelischen Predigern nach <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>, um die Reformation einzuführen.
               <rs type="person" ref="#bugenhagen_johannes">Johannes Bugenhagen</rs> wurde daraufhin vonseiten
               des Bundes nach <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> geschickt und erstellte eine reformatorische Kirchenordnung.<note type="annotation">Die Kirchenordnung ist abgedruckt in <rs type="bibl" ref="#eko_7">EKO 7, S. 829-884</rs>.</note>
               Am <date when="1543-02-18">18. Februar 1543</date> leistete eine Hildesheimer Gesandtschaft in <rs type="place" ref="#kassel">Kassel</rs>
               den Eid auf das Bündnis von <rs type="place" ref="#schmalkalden">Schmalkalden</rs>. Überdies schloss die <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> noch einen gesonderten Schutzvertrag mit
               <rs type="person" ref="#philipp_hessen">Landgraf Philipp von Hessen</rs>, dem erklärten Gegner <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Herzog Heinrichs den Jüngeren</rs>.<note type="annotation">Zur Einführung der Reformation vgl. <rs type="bibl" ref="#eko_7">EKO 7, S. 797-806</rs>; <rs type="bibl" ref="#klingebiel_reformation">
                                <surname type="author">Klingebiel</surname>, Reformation</rs>; <rs type="bibl" ref="#klages_luther_dekade">
                                <surname type="author">Klages (Hg.)</surname>, Luther-Dekade</rs>; <rs type="bibl" ref="#gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 321-326, 330f</rs>; <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 65-67</rs>.</note>
                    </p>
               
            </div>
            
            <div type="section" n="4">
               <head type="sub">Der Abschluss der Einung von <date when="1553">1553</date>
                    </head>
               <p>Im Zuge der Einführung der Reformation ergriff der Rat
               weitere Maßnahmen gegen die Stifte und Klöster. Diese umfassten
               z.B. die Inventarisierung von Klostergütern, das Verbot altgläubiger Gottesdienste 
               und das Tragen der jeweiligen Ordenskleidung sowie die Pflicht sich von reformatorischen
               Prediger unterweisen zu lassen. Schließlich erfolgte an die Altgläubigen der Befehl, sich den
               reformatorischen Glaubensüberzeugungen anzuschließen. Das Karthäuserkloster und
               das Augustinerchorherrnstift in der <rs type="place" ref="#suelte_hildesheim">Sülte</rs> wurden sogar während des Schmalkaldischen Krieges <date from="1546" to="1547">1546-1547</date>
                        <note type="annotation">Vgl. zum Schmalkaldischen Krieg <ref type="einleitung" target="0130#">Einleitung</ref> zum <ref type="quelle" target="0129#">Augsburger Interim</ref>.</note> 
               abgebrochen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 67-69</rs>; <rs type="bibl" ref="-gebauer_hildesheim_i">
                                <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I, S. 332-334,338</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Nach dem verlorenen Schmalkaldischen Krieg begannen Verhandlungen mit dem 
               siegreichen <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs>. Bischof <rs type="person" ref="#tetleben_valentin">Valentin</rs> versuchte zunächst die Situation zu nutzen,
               um wieder mehr Macht über die <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> zu erlangen. Darum dachte er an die
               Errichtung einer Zwingburg<note type="annotation">Eine Zwingburg war eine stark befestigte Anlage, mit der ein Gebiet oder eine Stadt gesichert bzw. beherrscht werden sollte.</note> und setzte sich für eine Bestrafung 
               <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheims</rs> ein. Dann aber veränderte er seine Position,
               da gute Beziehungen zur <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> für ihn langfristig vorteilhafter schienen
               und <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> auf seine Forderung nach Rückgabe der
               in der Stiftsfehde verlorenen Gebiete nicht einging. Es kam daraufhin zu
               einer Aussöhnung zwischen der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> und dem <rs type="person" ref="#karl_v">Kaiser</rs> durch Fußfall
               städtischer Abgesandter. Statt einer direkten Einführung  des
               <rs type="event" ref="#augsburger_interim">Augsburger Interims</rs> in <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> kam es zu sukzessiven Regelungen mit den
               Klöstern und Stiften in der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> über die Rückgabe von Gütern, Gerätschaften
               und der Bestätigung von Rechten geschlossen.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 70</rs>.</note>
                    </p>
               
               <p>Nach dem Tod Bischof <rs type="person" ref="#tetleben_valentin">Valentins</rs> <date when="1551">1551</date> kam es im Domkapitel
               zu einer Spaltung. Während eine Mehrheit <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Friedrich von Holstein</rs> 
               wählen wollte, setzte sich eine Minderheit um den strikt altgläubigen
               <rs type="person" ref="#burchard_hildesheim">Burchard von Oberg</rs> für <rs type="person" ref="#georg_braunschweig">Georg von Braunschweig-Wolfenbüttel</rs> ein, 
               den Bruder <rs type="person" ref="#heinrich_braunschweig_wolfenbuettel">Heinrichs den Jüngeren</rs>. Da sich 
               <rs type="person" ref="#karl_v">Karl V.</rs> für den Kandidaten <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Friedrich</rs> aussprach, um die
               Beziehungen zu dessen Bruder, dem dänischen König <rs type="person" ref="#christian_iii_daenemark">Christian III.</rs>,
               zu verbessern, und er <rs type="person" ref="#friedrich_holstein">Friedrich</rs> am <date when="1553-03-23">23. März 1553</date>, noch vor der päpstlichen
               Bestätigung von dessen Wahl, bereits die Administration des <rs type="place" ref="#hildesheim_hochstift">Bistums</rs>
               übertrug, wurden Verhandlungen notwendig. Zu diesem Zewck
               entsendete <rs type="person" ref="#christian_iii_daenemark">Christian III.</rs> Vermittler, die am <date when="1553-06-21">21. Juni 1553</date>
               die Hildesheimer Einung aushandeln konnten.<note type="annotation"> Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 72f</rs>.</note>
                    </p>
            </div>
            
            <div type="section" n="5">
               <head type="sub">Gültigkeitsdauer der Einung von <date when="1553">1553</date>
                    </head>
               <p>Nach dem Tod Bischof <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Friedrichs</rs> <date when="1557">1557</date> 
               wählte man <rs type="person" ref="#burchard_hildesheim">Burchard von Oberg</rs> zum
               neuen Bischof. Dies führte in <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs> zu Tumulten, so dass das
               Wahlergebnis dort nicht verkündet werden konnte. Zwischen der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs>
               und dem neuen <rs type="person" ref="#burchard_hildesheim">Bischof</rs> 
               kam es zu längeren Auseinandersetzungen, die schließlich
               am <date when="1562-10-22">22. Oktober 1562</date> durch einen Vergleich
               beendet werden konnten, indem unter Rückgriff auf den <rs type="event" ref="#augsburger_religionsfrieden">Augsburger Religionsfrieden</rs>
               der gegenwärtige Religionsstand in der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> bestätigt wurde.<note type="annotation">Vgl. <rs type="bibl" ref="#aschoff_hildesheim">
                                <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim, S. 80f</rs>.</note>
                    </p>
            </div>


         </div>

         <!-- Ende Kapitel "1. Historischer Kontext" -->

         <!-- Beginn Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <div type="chapter" n="2">
            <head>Unterzeichner und Unterhändler</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <div type="section" n="1">
               <head type="sub">Unterzeichner</head>
               <p>
                        <rs type="person" ref="#woitslaw_wobeser">Woideslaff Wobisser</rs>,
                  <rs type="person" ref="#jasper_bockenwolde">Jaspern van Bockwolde</rs>,
                  <rs type="person" ref="#molner_lucas">Lucas Molner</rs>,
                  Rat der Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
               </p>
            </div>

            <!-- Ende Unterkapitel "2.1. Unterzeichner" -->

            <!-- Beginn Unterkapitel "2.2. Unterhändler" -->

            <div type="section" n="2">
               <head type="sub">Unterhändler</head>
               <p>
                        <rs type="person" ref="#woitslaw_wobeser">Woideslaff Wobisser</rs>,
                  <rs type="person" ref="#jasper_bockenwolde">Jaspern van Bockwolde</rs>,
                  <rs type="person" ref="#molner_lucas">Lucas Molner</rs>
               </p>
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Unterkapitel "Unterhändler" -->

         <!-- Ende Kapitel "2. Unterzeichner und Unterhändler" -->

         <!-- Beginn Kapitel "3. Inhalt" -->

         <div type="chapter" n="3">
            <head>Inhalt</head>

            <p>Die Hildesheimer Einung beginnt mit einer knappen Schilderung
            der Vorgeschichte der Vereinbarung. Darin werden die Vermittler sowie
            die sie beauftragenden Fürsten genannt. Daran anschließend wird
            den Evangelischen in Artikel 1 die Sicherung
            ihres Status in der <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> zugesagt und alle vorhandenen Rechte und Privilegien 
            bestätigt. Die <rs type="place" ref="#hildesheim">Stadt</rs> versichert im Gegenzug, die Huldigung vor dem neuen <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Bischof</rs>
            zu vollziehen.</p>
            
            <p>In Artikel 2 und 5 werden die Modalitäten für die Übergabe von Amt und <rs type="place" ref="#peine_burg">Burg Peine</rs>
            an den neuen <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Bischof</rs> geregelt</p>
            
            <p>Artikel 3 regelt rechtliche Beziehungen zwischen dem Rat
            und verschiedenen Klöstern und Stiften in <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>.
            Die Erörterung von Religionsfragen mit den Klöstern und Stiften wird dem
            <rs type="person" ref="#friedrich_hildesheim">Bischof</rs> für weitere Verhandlungen anheimgestellt. Der Artikel 4
            bekräftigt, dass alle Streitigkeiten zwischen mit den Klöstern und Stiften
            gänzlich erledigt seien.</p>
            
            <p>Abschließend bestätigen die Vermittler sowie die Stadt <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
            den Inhalt der Einung.</p>
         </div>

         <!-- Ende Kapitel "3. Inhalt" -->

         <!-- Beginn Kapitel "4. Überlieferung" -->

         <div type="chapter" n="4" xml:id="ueberlieferung">
            <head>Überlieferung und Textvorlage</head>

            <!-- Beginn Unterkapitel "4.1. Überlieferung *** Religionsfrieden ***" -->

            
            <div type="section" n="1">
               <head>Handschriften</head>
               <p>
                        <listBibl>
                     <bibl>
                        <msIdentifier>
                           <settlement>Hildesheim</settlement>
                           <repository>StA</repository>
                           <idno>Best. 1, Urk. 253</idno>
                        </msIdentifier>
                     </bibl>
                  </listBibl>
               </p>
            </div>
            <div type="section" n="2">
               <head>Drucke</head>
               <p>Zeitgenössische Drucke liegen nicht vor.</p>
            </div>
            <div type="section" n="3">
               <head>Textvorlage</head>
               <p>Als Textgrundlage dient die Handschrift aus dem Stadtarchiv <rs type="place" ref="#hildesheim">Hildesheim</rs>
                    </p>
            </div>



         </div>

         <!-- Ende Kapitel "4. Überlieferung" -->

         <!-- Beginn Kapitel "5. Literaturhinweise" -->

         <div type="chapter" n="5">
            <head>Literatur</head>
            <div type="section" n="1">
               <head>Edition</head>
               <p>
                        <listBibl>
                  <bibl>Eine moderne Edition liegt nicht vor. 
                     Vgl. aber die Abschrift der Einung in <rs type="bibl" ref="#doebner_urkundenbuch">
                                    <surname type="author">Doebner</surname>, Urkundenbuch, Nr. 894, S. 740-743</rs>.</bibl>
                  </listBibl>
                    </p>
            </div>

            <div type="section" n="2">
               <head>Forschungsliteratur (Auswahl)</head>
               <p>
                        <listBibl style="list">
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#aschoff_hildesheim">
                                    <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#klingebiel_reformation">
                                    <surname type="author">Klingebiel</surname>, Reformation</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#gebauer_hildesheim_i">
                                    <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I</ref>.</bibl>
                  <bibl>
                                <ref type="bibl" subtype="long" target="#ziegler_braunschweig">
                                    <surname type="author">Ziegler</surname>, Braunschweig-Lüneburg</ref>.</bibl>
                  </listBibl>
               </p>
            </div>
         </div>

         <!-- Ende Kapitel "5. Literatur" -->


      </body>
      <back>
         <listBibl>
            <bibl xml:id="aschoff_hildesheim">
               <abbr>
                        <surname type="author">Aschoff</surname>, Hildesheim</abbr>
               <author>
                  <surname>Aschoff</surname>
                  <forename>Hans-Georg</forename>
               </author>
               <title>Das Bistum Hildesheim zwischen Reformation und Säkularisation</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Scharf-Wrede</surname>
                     <forename>Thomas</forename>
                        </editor>
                  <title>Geschichte des Bistums Hildesheim Bd. 2</title>
                  <pubPlace>Regensburg</pubPlace>
                  <date>2022</date>
                  <series>Quellen und Studien zur Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim 15</series>
               </bibl>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="doebner_urkundenbuch">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Doebner (Hg.)</surname>, Urkundenbuch</abbr>
               <editor>
                  <surname>Doebner</surname>
                  <forename>Richard</forename>
               </editor>
               <title>Urkundenbuch der Stadt Hildesheim.
                  Von 1481-1597</title>
               <pubPlace>Hannover</pubPlace>
               <date>1901</date>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="eko_7">
               <abbr>EKO 7</abbr>
               <editor>
                  <surname>Sehling</surname>
                  <forename>Emil</forename>
               </editor>
               <title>Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts, Bd. 7:
                  Niedersachsen: Die außerwelfischen Lande, 2. Halbband: 1. Teil, Stift Hildesheim, Stadt Hildesheim, Grafschaft Oldenburg und Herrschaft Jever, bearb. v. Anneliese Sprengler-Ruppenthal</title>
               <pubPlace>Tübingen</pubPlace>
               <date>1980</date>
               <ref target="https://doi.org/10.11588/diglit.32954" type="ex">[Online]</ref>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="gebauer_hildesheim_i">
               <abbr>
                        <surname type="author">Gebauer</surname>, Hildesheim I</abbr>
               <author>
                  <surname>Gebauer</surname>
                  <forename>J[ohannes Heinrich]</forename>
               </author>
               <title>Geschichte der Stadt Hildesheim
                  verfaßt im Auftrage des Magistrats
                  Mit Einschalttafeln auf Kunstdruckpapier, einem Stadtplan
               und künsterlischem Buchschmuck von Hermann Maier
               Band 1</title>
               <pubPlace>Hildesheim, Leipzig</pubPlace>
               <date>1922</date>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="gebauer_neustadt_hildesheim">
               <abbr>
                        <surname type="author">Gebauer</surname>, Neustadt Hildesheim</abbr>
               <author>
                  <surname>Gebauer</surname>
                  <forename>J[ohannes] H[einrich]</forename>
               </author>
               <title>Geschichte der Neustadt Hildesheim</title>
               <pubPlace>Hildesheim, Leipzig</pubPlace>
               <date>1937</date>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="klages_luther_dekade">
               <abbr>
                        <surname type="editor">Klages</surname>, Luther-Dekade</abbr>
               <editor>
                  <surname>Klages</surname>
                  <forename>Günther</forename>
               </editor>
               <title>Luther-Dekade 1983.
               Reformation in Hildesheim</title>
               <pubPlace>Hildesheim, Zürich, New York</pubPlace>
               <date>1984</date>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="klingebiel_reformation">
               <abbr>
                        <surname type="author">KLingebiel</surname>, Reformation</abbr>
               <author>
                  <surname>Klingebiel</surname>
                  <forename>Thomas</forename>
               </author>
               <title>Die Hildesheimer Reformation des Jahres 1542 und die Stadtgeschichte</title>
               <bibl>
                  <title>Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim 63</title>
                  <date>(1992)</date>
               </bibl>
               <biblScope>S. 59-84</biblScope>
            </bibl>
            
            <bibl xml:id="ziegler_braunschweig">
               <abbr>
                        <surname type="author">Ziegler</surname>, Braunschweig</abbr>
               <author>
                  <surname>Ziegler</surname>
                  <forename>Walter</forename>
               </author>
               <title>Braunschweig-Lüneburg, Hildesheim</title>
               <bibl>
                  <editor>
                     <surname>Schindling</surname>
                     <forename>Anton</forename>
                  </editor>
                  <editor>
                     <surname>Ziegler</surname>
                     <forename>Walter</forename>
                  </editor>
                  <title>Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation 
                     und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500-1650.
                     Der Nordwesten</title>
                  <pubPlace>Münster</pubPlace>
                  <date>1991</date>
                  <series>
                            <ref target="#klk" type="abbr">KLK</ref> 51</series>
               </bibl>
               <biblScope>S. 8-43</biblScope>
            </bibl>
         </listBibl>
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